Feiern wie im schönen Bayern

Dillinger Oktoberfest am Lokschuppen erneut ein Volltreffer

DILLINGEN Die vierte Auflage des Dillinger Oktoberfestes im Gelände am Dillinger Lokschuppen erwies sich erneut als ein Volltreffer, einmal mehr erwies sich die Wahl dieses Standortes als richtig. Bereits der Eröffnungsabend, der als Festabend für Firmen, Behörden und Vereine gestaltet war, erwies sich als Volltreffer – kaum ein Platz blieb leer.

Eröffnet wurde das Fest gemeinsam von Bürgermeister Franz Josef Berg und seinem Kollegen aus der Partnerstadt Creutzwald, Jean Luc Wozniak, die zuvor, angekündigt von Böllerschüssen und angeführt vom Musikverein Diefflen gemeinsam mit den Festveranstaltern Christof Spangenberger und Thomas Sonnier einmarschiert waren.

Berg begrüßte Gäste und Ehrengäste und dankte für die engagierte und professionelle Arbeit der Veranstalter. Jean Luc Wozniak dankte für die Einladung und betonte, dass er und seine Delegation immer wieder gerne zu seinen Freunden nach Dillingen kommen.

Christof Spangenberger bedankte sich für die Unterstützung durch die Stadt Dillingen und sagte: „Nachdem wir in Vorjahren etwas improvisieren mussten, weil der Platz noch nicht ganz fertig gestaltet war, freuen wir uns besonders darüber, dass hier jetzt alles fertiggestellt ist und wir ein noch schöneres Ambiente direkt beim historischen Lokschuppen haben“.

Mittlerweile hatte Franz Josef Berg die Lederschürze angelegt – auch das gehört zur Tradition beim Fassanstich und hielt den Schlegel bereit, zwei Schläge, der Zapfhahn, das Bier zischte in die Maßkrüge und nach dem traditionellen „O’zapft is“ konnte man den Besuchern zuprosten.

Besuch aus der nördlichen Kreisstadt Merzig traf ein, Bürgermeister Marcus Hoffeld machte interkommunale Zusammenarbeit auf eine ganz andere Art. Natürlich wurde er herzlich begrüßt, Amtskollege Berg hieß ihn in der Hüttenstadt willkommen.

Anschließend übernahm die fränkisch-bayrische Band „Aischzeit“ das musikalische Kommando. Das aus Profimusikern bestehende Quartett sorgte rasch für ausgelassene Stimmung, schon bald standen die ersten Besucher auf Tischen und Bänken.

Auch am folgenden Abend, der von der Gruppe „Die Vagabunden“, eine Partyband der Premiumklasse gestaltet wurde, war das Zelt praktisch ausverkauft, die Stimmung war bestens, das Wochenende stand vor der Tür, kein Wunder, dass es spät wurde.

Am Samstagabend wurde das noch einmal getoppt. Auf der Bühne stand, die Gruppe „Freibier“, eine ultimative Partyband, der sechs musikalische Braumeister und eine reizende Bierkönigin mit einem sorgfältig ausgewählten Hitmix angehören.

An diesem Abend war das Zelt ebenfalls ausverkauft und bis zum letzten Stehplatz gefüllt wie Veranstalter Christof Spangenberger berichtete.

Der letzte Tag des diesjährigen Oktoberfestes war als Familientag eingerichtet, viele Familien mit ihren Kindern waren auf dem Festplatz, besuchten die Karussells, schleckten Eis und andere kulinarische Leckereien. Im Festzelt gab es einen Ausfall, das angekündigte Duo MacCartus fiel kurzfristig aus. Den musikalischen Part übernahm kurzfristig DJ Locke. Mit Spannung erwartet wurde vor allem bei den jüngeren Besuchern der Zauberer. Maxim Maurice hatte die Herzen der Besucher dann auch mit gewohntem Charme schnell gefangen und begeisterte mit kleineren oder größeren Tricks.

Fazit am Ende: Veranstalter Christof Spangenberger sagt „Wir waren sehr zufrieden und ich glaube, das Publikum war es auch“. Somit steht der fünften Auflage des Dillinger Oktoberfestes am Lokschuppen wohl nichts im Wege. red./am

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