Familienfreundlichkeit attestiert

DRK Krankenhaus Saarlouis und DRK Klinik Mettlach mit individuellen Zeitmodellen

SAARLOUIS / METTLACH Das DRK Krankenhaus Saarlouis und die DRK Klinik für Geriatrie und Rehabilitation in Mettlach haben erneut das Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ erhalten.

Christoph Lang, der Geschäftsführer der saaris, überreichte das Zertifikat persönlich an Barbara Baltus, Pflegedirektorin des Krankenhauses Saarlouis vom DRK und Anna Maria Schneider, Leiterin der Personalabteilung der DRK gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft mbH Saarland.

Seit der Rezertifizierung im Jahr 2016 war die Weiterentwicklung individueller Arbeitszeitmodelle im Krankenhaus eine wichtige Herausforderung. In den Einrichtungen der DRK Krankenhaus GmbH Saarland wurde mit der Einführung des flexTime Modells ein großer Schritt in Richtung individueller Arbeitseinsatz gegangen. Nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“, wurde ein Arbeitsmodell im Pflege – und Funktionsdienst entwickelt, welches sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter orientiert.

Erfreulicherweise finden sich Mitarbeiter, die gerne außerhalb der Schichtroutine und einer festen Station, arbeiten möchten. So lassen sich Belastungsspitzen zu bestimmten Arbeitszeiten abfedern und gleichzeitig können familienfreundliche und individuelle Arbeitszeiten angeboten werden.

Zudem können Krankheitsausfälle kompensiert und größere Dienstplansicherheit gewährt werden, die es auch weiterhin auszubauen gilt.

Das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ behält drei Jahre seine Gültigkeit. Eine wichtige Aufgabe, welche bis zur nächsten Rezertifizierung im Jahr 2023 zu bewältigen sein wird, ist die Vereinbarkeit von Beruf und der Pflege von Angehörigen. Dementsprechend sollen im Krankenhaus Saarlouis vom DRK eigens ausgebildete „Betriebliche Pflegelotsen“ eingesetzt werden, um eine erste Anlaufstelle für Mitarbeiter im Bedarfsfall zu bieten.

In der DRK Klinik in Mettlach möchte man den Mitarbeiter im Falle eines Pflegebedarfs umfangreiche Unterstützung durch den klinikeigenen Sozialdienst ermöglichen.

Weiterhin sollen in beiden Häusern die Unterstützungsmöglichkeiten bzw. Maßnahmen ausgebaut werden, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Diese sollen transparent gestaltet und für die Mitarbeiter zeitnah kommuniziert sowie leicht abrufbar gemacht werden.

red./am

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de