Falsche Fünfziger im Umlauf

Polizei rät Sicherheitsmerkmale zu prüfen

ST. WENDEL Am Montag, 9. September, wurden bei einer Bank in St. Wendel drei falsche 50-Euro-Scheine erkannt und sofort aus dem Verkehr gezogen. Das Geld war zuvor von einem ortsansässigen Optiker angeliefert worden.

Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge hatten zwei bislang unbekannte Männer mit dem Falschgeld eine Sonnenbrille bezahlt. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass es sich hierbei um die Täter handelt, die die Falsifikate in den Verkehr gebracht haben. Beide sollen aus dem arabischsprachigen Raum stammen, sich aber auch auf Deutsch unterhalten haben. Einer der Täter war 20 bis 25 Jahre alt, zirka 180 Zentimeter groß, trug dunkle kurze Haare und war mit einer Sporthose und Flip-Flops bekleidet. Der zweite war erkennbar kleiner und von kräftiger Gestalt.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass von den Tätern noch weiteres Falschgeld in Umlauf gebracht wurde. Bei der Entgegennahme von Scheinen kann jeder einen Schnelltest anhand einfacher Sicherheitsmerkmale durchführen. Nach dem Prinzip „fühlen – sehen – kippen“ können die einzelnen Merkmale der Reihe nach geprüft werden. Dies sind das spürbare Relief im Bereich der Wertzahl, das Hologramm auf der Vorderseite und der Glanzstreifen auf der Rückseite.

Eine genauere Beschreibung der Sicherheitsmerkmale und weitergehende Informationen finden sich auf der Seite www.polizei-beratung.de. red./hr

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