Fachmesse „ProWein 2019“

Mosel erneuert Stand auf der „ProWein“: Steillagengebiet mit Auftritt in Düsseldorf

TRIER/DÜSSELDORF Der Mosel-Gemeinschaftsstand auf der Fachmesse „ProWein“ stieß in den vergangenen Jahren auf sehr positive Resonanz. Das Design wurde von Ausstellern wie Besuchern gleichermaßen gelobt. An diesen Erfolg will der Verein „Moselwein e.V.“ als Organisator des Standes in diesem Jahr mit einem erneuerten Stand anknüpfen. Das erfolgreiche Standkonzept wird beibehalten, Mobilar und Fotomotive werden erneuert.

59 Weingüter von Mosel, Saar und Ruwer

59 Weingüter und Sektmanufakturen von Mosel, Saar und Ruwer präsentieren ihr Sortiment am Stand der Gebietsweinwerbung in Halle 13 (Standnummer C 81). Darunter sind auch wieder mehrere Betriebe, die erstmals auf der Messe vertreten sind.

Vom Crémant bis zum Großen Gewächs, vom trockenen Elbling bis zur edelsüßen Riesling-Rarität sind am Gemeinschaftsstand alle Rebsorten und Weinstile der Region vertreten. Dazu gehören zunehmend Weine aus Burgundersorten, deren Anteil an der Gebietsfläche inzwischen bei rund zwölf Prozent liegt. Fast alle Betriebe bieten neben den Klassikern Riesling, Rivaner oder Elbling auch Weiß-, Grau- und Spätburgunder an.

Der Gemeinschaftsstand bietet dem Fachpublikum die Sortimente bekannter und neuer Betriebe von Ober-, Mittel- und Terrassenmosel sowie Saar und Ruwer. Zehn Degustationsveranstaltungen an der Verkostungstheke geben kompakt Einblick in wichtige Weinkategorien und Themen des Gebietes. Dabei können die Besucher das ganze Spektrum der Mosel kennenlernen, von Jungweinen des 2018er Jahrgangs bis zu gereiften trockenen Spitzenweinen.

Der „Bernkasteler Ring“ stellt unter dem Titel „Kellerschätze“ Große Gewächse der Rebsorte Riesling aus den Jahrgängen 2006 bis 2016 vor, zudem gibt es eine Probe mit den 2017er Großen Gewächsen. Weiteres Thema der Verkostungen sind klassische, fruchtsüße Spät- und Auslesen aus Mosel-Steillagen.

Die „Elblingfreunde der Südlichen Weinmosel“ geben Einblick in die Sortenvielfalt von den Muschelkalkböden der oberen Mosel.

Über die Grenzen geht es mit der internationalen Mosel-Vereinigung „Terroir Moselle“, die mit dem Schwerpunkt „Grauburgunder“ Weine von mehr als 400 Kilometern Flusslauf präsentiert, von den Cotes de Toul in Frankreich über Luxemburg bis zur Terrassenmosel. Insgesamt stehen bei den Veranstaltungen in der Verkostungszone Produkte von rund 100 Erzeugern aus dem Anbaugebiet zur Probe.

Der 500 Quadratmeter große Mosel-Stand, an dem sich „Bernkasteler Ring“, „MoselJünger“ und der „Klitzekleine Ring“ beteiligen, dient als Anlaufstelle für internationale Fachbesucher, die sich für Weine von Mosel, Saar und Ruwer interessieren und sich über Neuheiten und aktuelle Trends aus der Region informieren möchten. Zudem platzieren sich im Umfeld in Halle 13 viele weitere Betriebe der Region mit ihren eigenen Ständen, darunter die „Winzergenossenschaft Moselland eG“, mehrere große Wein- und Sektkellereien sowie große Weingüter. Auch am benachbarten Stand von „Ecovin“ sowie bei der „Generation Riesling“ sind Betriebe von Mosel und Saar dabei.

Insgesamt 100 Betriebe aus der Region vertreten

Insgesamt sind auf der „ProWein“ rund 100 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer vertreten, der Großteil in Halle 13. Die stärkste Konzentration von Mosel-Betrieben außerhalb von Halle 13 findet sich am VDP-Stand in Halle 14, wo rund 20 Betriebe von Mosel, Saar und Ruwer ihre Weine vorstellen.

Alle Aussteller und Veranstaltungstermine am Mosel-Stand gibt es online unter www.weinland-mosel.de/aktuelles.

red./ti

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