Europäisches Filmfestival

Aufführungen in Völklingen sollen Alt und Jung miteinander ins Gespräch bringen

VÖLKLINGEN Von Donnerstag, 17. Oktober, bis 11. November findet das 10. Europäische Filmfestival der Generationen statt. In diesem Jahr gastiert das Festival über das Älterwerden und den Demografischen Wandel auch in Völklingen. Das Mehrgenerationenhaus

und der Jugendmigrationsdienst im Quartier der Diakonie Saar kooperieren dabei mit dem Stadteilforum. Drei Filme werden jeweils um 18.30 Uhr im Stadtteiltreff, Kreppstraße 5, gezeigt. Im Anschluss an die Filme ist jeweils eine Gesprächsrunde mit geplant.

Am Montag, 21. Oktober läuft „Monsieur Pierre geht online“ von Stéphane Robelin. Der einsame Witwer Pierre (Pierre Richard) entdeckt das Internet und es beginnt ein turbulentes, amouröses Verwechslungsspiel zwischen den Geschlechtern und den Generationen. In der anschließenden Gesprächsrunde sind Karin Bickelmann, Leiterin des Medien Kompetenz Zentrums der Landesmedienanstalt, und Reimund Lingstädt aus dem Seniorenbeirat von Völklingen zu Gast.

Am 28. Oktober ist der Film „Ein Mann namens Ove“ von Hannes Holm zu sehen. Es ist eine schwarzhumorige Tragikomödie mit skurrilen Momenten über Einsamkeit im Alter und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft. Gesprächspartnerin ist Gabi Kahn von der Caritas Gemeinwesenarbeit Wehrdener Berg.

Zum Abschluss wird am Freitag, 4. November, die Dokumentation „Dieses bunte Deutschland“ von Jan Tenhaven gezeigt. Erzählt wird die Geschichte von vier Flüchtlingen, die lernen müssen, sich in einem fremden Land zurechtzufinden.

Es diskutieren mit dem Publikum Mohammed Deeb, der als Flüchtling ins Saarland kam, und Kiymet Kirtas, Vorsitzende des Integrationsbeirats der Stadt.

Das Mehrgenerationenhaus im „Haus der Diakonie“ in Völklingen bietet Raum und Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten und will ein neues nachbarschaftliches Miteinander im Stadtteil schaffen.

Der „Jugendmigrationsdienst im Quartier“ will in Völklingen die Lebenssituation und die Lebenswelten der Bewohner zwischen 12 und 27 Jahren verbessern sowie das Zusammenleben fördern. red./am

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