Erste Schwarzbachtalkonferenz geplant

SPD will zwischen Zweibrücken und Thaleischweiler-Fröschen Projekte anstoßen

Zweibrücken. Der Gemeindeverbands-Vorsitzende David Betz aus Contwig hat das Netzwerk „Schwarzbachtal“ ins Leben gerufen. Von Zweibrücken bis Thaleischweiler-Fröschen soll entlang der natürlichen Achse gemeinsam am sanften Tourismus und am Infrastrukturausbau gearbeitet werden. Nun hat er im Namen des Netzwerks eine erste Schwarzbachtalkonferenz angekündigt, die in Contwig stattfinden soll, sobald es die pandemische Lage zulässt. Mit an Bord sind im ersten Schritt der Zweibrücker OB Marold Wosnitza, Yvonne Sarther (Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende GV-Vorsitzende) und Doris Schindler (Bürgermeisterin) aus Dellfeld, Daniela Stauch (OV-Vorsitzende) und Peter Roschy (Ortsbürgermeister) aus Rieschweiler-Mühlbach und Gerhard Weis (OV-Vorsitzender) aus Thaleischweiler-Fröschen.

Förderung des

sanften Tourismus

„Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu forcieren und die Subregion Schwarzbachtal attraktiver zu gestalten“, erklärt Betz. „Die Potenziale sind da. Es nützt aber nichts, hier in den engen Grenzen der Gebietskörperschaften zu denken. Zwischen Thaleischweiler-Fröschen und Zweibrücken gibt es gewachsene Verbindungen und Verflechtungen. Die Menschen treffen sich in Vereinen, bei Festen und die Kinder gehen zum Teil in die gleichen Schulen. Dieser Lebensrealität müssen und wollen wir Rechnung tragen“, erklärt er. Erste Ideen seien bei Vorbesprechungen schon gesammelt worden.

Yvonne Sarther dazu: „Entlang der Rad- und Wanderwege sollten Aktionsflächen entstehen. Eine Idee von mir wäre, die Wanderwege für Große und Kleine interessanter zu machen. Mit festen Rätseln oder interessanten Anlaufpunkten.“ Zweibrückens OB Marold Wosnitza zeigt sich ebenfalls angetan von dem Netzwerk. „Wir haben ja im Rahmen des Stadt-Umland-Konzeptes bereits erste Kooperationen erlebt und entlang des Schwarzbaches sind Projekte umgesetzt worden. Auf dieser Grundlage können wir nun weiter aufbauen, das ganze verfeinern und immer wieder erweitern und updaten.“

red./jj

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