Erfolgreicher Start im Zeltpalast

Die traditionellen Kammermusiktage finden auch in neuer Location großen Anklang

MERZIG Erfolgreicher Start der Kammermusiktage im Merziger Zeltpalast! Durch die Verlegung vom Refektorium der Alten Abtei Mettlach in den Zeltpalast Merzig kann dieses Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker auch seinem 35. Jahr stattfinden. Qualität, Leidenschaft und Vielfalt – damit wollen Franziska Hölscher und Jochem Arnold ihre Besucher begeistern.

Qualität, Leidenschaft und Vielfalt überzeugen

Den Auftakt machten der Tenor Christoph Prégardien und das „Oberon-Trio“ mit Henja Semmler, Violine, Antoaneta Emanuilova, Violincello, und Jonathan Aner am Klavier mit Werken von Ludwig van Beethoven.

Franziska Hölscher, Geigerin und künstlerische Leiterin des Festivals, ist froh, dass es gelungen ist, durch kreative Planänderungen auch in diesem Jahr wieder ein hochkarätiges Programm anbieten zu können. Namhafte Künstler werden bis zum 9. August dieses Jahres ein anspruchsvolles Konzertprogramm gewährleisten. Ein ausführliches aktualisiertes Programm finden Interessenten online unter www.musik-theater.de.

Der Kartenverkauf erfolgt über den Webshop sowie über die bekannten Vorverkaufsstellen. Alle Karten werden ohne feste Sitzplatzreservierung verkauft. Der Sitzplatz wird den Besuchern am Tag des Konzertes persönlich zugewiesen, die Sitzordnung erfolgt in der Reihenfolge der Bestellung.

Dass dabei alle aktuellen Corona-Bestimmungen exakt eingehalten werden, davon konnte sich auch Bürgermeister Marcus Hoffeld bei der Auftaktveranstaltung persönlich überzeugen. Vom Programm war er wie die übrigen rund 100 Zuhörer begeistert, von der Organisation des Teams um Jochem Arnold beeindruckt. „Der Zeltpalast entspricht aufgrund seiner Größe, Flexibilität bei der Bestuhlung und Bühnenanordnung allen Anforderungen der aktuellen gesetzlichen Auflagen“, betont Jochem Arnold. Alle wichtigen baulichen Anpassungen sind realisiert: So gibt es getrennte Eingänge und falls auch im Sommer noch erforderlich komplett getrennte Bereiche für jeweils 50 Besucher, sodass es zu keinerlei Kontakten kommt. Die Abstandsregel ist ebenso problemlos einzuhalten wie die intensive Belüftung des Raums durch Gebläse und die Öffnung der Zeltkuppel. Alle erforderlichen Interaktionen zwischen Saal, Publikum und Künstlern erfolgen kontaktlos. Auch die Pausenbewirtung ist nach den Worten von Joachim Arnold unkompliziert, da für die Besucher ein großer Außenbereich sowie das 750 Quadratmeter große Foyerzelt zur Verfügung stehen. Außerdem sind die Pausengetränke seit Jahren im Preis inbegriffen, so dass auch Kontakte durch Zahlvorgänge entfallen.

„Wir brauchen Musik um der Zukunft willen“, betont Franziska Hölscher. „Um eine Krise durchzustehen, brauchen die Menschen innere Kraft und gemeinschaftliche Zuversicht, und dafür ist das gemeinsame Erleben von Kultur lebensnotwendig“, führt sie weiter aus. In allen Krisen waren es unter anderem Konzerte, die nach ihren Worten die Menschen aufgerichtet haben und nach vorne blicken ließen.

„Wir Musiker haben hier eine wichtige Aufgabe“, betont sie, „denn es geht dabei auch um das Überleben einer einzigartigen und existenziell bedrohten Kulturlandschaft.“

Mit Werken von Kirchner, Schmitt und Beethoven

Nach der Eröffnung-Soirée am Freitag und der Sonntags-Matinée mit dem Monet-Bläserquintett gastiert am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr das Rivinius-Klavier-Quartett mit Werken von Kirchner, Schmitt und Beethoven im Rahmen des Festivals im Merziger Zeltpalast.

Weitere Infos zum Programm gibt es online unter www.musik-theater.de.rr

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