Erfolgreiche Re-Zertifizierung

Viele Beispiele und Impulse – Homburg bleibt weiterhin FairTrade-Stadt

HOMBURG Die Stadt Homburg wurde nun als FairTrade-Stadt re-zertifizert und diese Erneuerung mit der entsprechenden Urkunde ausgezeichnet. Der Handel mit fair gehandelten Produkten und dazu verschiedene Veranstaltungen belegen die intensive Arbeit verschiedener Kooperationspartner im FairTrade-Bereich.

So sind es nicht nur etwa die Produkte, die im Eine-Welt-Laden angeboten werden, sondern darüber hinaus gibt es viele Beispiele und Impulse in der Saarpfalz-Stadt. Die feierliche Zertifikatsübergabe fand mit den unterschiedlichen Partnern im Rathaus der Stadt statt, auch in diesem wird beispielsweise fair gehandelter Kaffee verköstigt und es gab verschiedene Aktionen der Mitarbeiter.

Für Bürgermeister Michael Forster ist die Re-Zertifizierung ein Beleg dafür, wie die einzelnen Angebote angenommen werden und wie erfolgreich die diesbezügliche Arbeit ist, sich für gerechten Handel und Löhne einzusetzen. Und natürlich gibt es auch für die Zukunft stets neue Ideen, um das Thema weiter zu beleben. So sei etwa ein „faires Frühstück“ geplant, konnte man im Rahmen der Feierstunde erfahren.

Persönliche Treffen der Steuerungsgruppe fielen in letzter Zeit den Corona-Einschränkungen zum Opfer und so war das Treffen das erste seit längerer Zeit. Und wer nicht vor Ort teilnehmen konnte sowie weitere Interessenten konnten diesen feierlichen Anlass über eine Video-Konferenz verfolgen. Anke Michalsky, städtische Frauenbeauftragte der Stadt und zuständig für den fairen Handel gab einen Rückblick auf die unterschiedlichsten Aktivitäten zu verschiedenen Anlässen, so zum Weltfrauentag, eine faire Weinprobe oder den großen FairTrade-Markt im vergangenen Jahr. Ein Ergebnis verschiedener Akteure, die hier Hand in Hand arbeiten.

Vertreter des FairTrade-Handels von „Weltpartner“ und „GEPA“ gaben Einblicke in ihre Produktsortimente und ihre Arbeit und die neu organisierte Homburger Hilfsorganisation „Space Lama e.V.“ wurde von ihrem Vorsitzenden Hamid Kamrani vorgestellt. Diese verkauft Textilien und verschiedene Produkte zur Unterstützung von Preda, einer Hilfsaktion von Pater Shay Cullen, die auf den Philippnen Kinder und Jugendliche von der Straße holt, die zudem auch oft sexuell ausgebeutet wurden. Kamrani selbst war auf den Philippinen vor Ort und lernte Shay Cullen sowie dessen Arbeit persönlich kennen. ks

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