Entscheidung im Penaltyschießen

Hornets verlieren nach tollem Kampf und guten Chancen

ZWEIBRÜCKEN Mit nur elf Feldspielern und einem Torwart machten sich die Hornets auf den Weg nach Stuttgart. Die Stuttgarter hatten 17 Feldspieler und zwei Torhüter auf dem Spielberichtsbogen. 30 Fans aus Zweibrücken begleiteten ihre Mannschaft in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.

Hornets-Trainer Terry Trenholm stellte seine Reihen wie folgt: Marco Trenholm, Dan Radke, und Maximilian Dörr bildeten die erste Angriffsreihe, Christian Werth, Dustin Bauscher und Robin Spenler bildeten die zweite Angriffsreihe. Felix Stokowski gemeinsam mit Tim Essig und Vladimir Zvonik mit Stephen Brüstle bildeten die Verteidigungsreihen. Moritz Linnebacher kam in seinem zweiten Spiel in dieser Saison ebenfalls reichlich zum Einsatz.

Die Gäste verzeichneten im ersten Drittel die klareren Chancen. Stuttgart hingegen hatte mehr Puck-Besitz. Zwischen der 7. und 11. Spielminute boten sich den Hornets zwei Überzahlsituationen, die beide ungenutzt blieben. Man erspielte sich gute Chancen, die ein hervorragend aufgelegter Jannis Ersel im Tor der Gäste zunichtemachte.

Somit stand es nach dem ersten Drittel 0:0.

Nach vier gespielten Minuten im zweiten Abschnitt spielte Marco Trenholm auf den freigelaufenen Dan Radke, der frei vor dem Stuttgarter Schlussmann auftauchte, den Puck aber nicht im Tor unterbringen konnte.

Im Gegenzug, leichter Puck-Verlust der Zweibrücker Hintermannschaft, Deuring passt evor das Tor und Tim Becker vollstreckte eiskalt zum 1:0 für Hausherren. Auch nach diesem Treffer bestimmten die Hornets das Geschehen. Toller Konter, eingeleitet von Robin Spenler, der passte auf Dustin Bauscher, doch erneut war der Rebels-Keeper nicht zu überwinden. In der 35. Spielminute dann der verdiente Ausgleich. Christian Werth nutzte die Vorlagen von Marco Trenholm und Maximilian Dörr eiskalt zum 1:1 Ausgleich.

Jetzt kamen die Rebels stärker auf und erzielten knapp zwei Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung. Gleich zwei Stuttgarter Spieler tauchten frei vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf und es stand 2:1. Torschütze war Fabio Laule. Jetzt drückten die Rebels auf den nächsten Treffer, fanden aber in Steven Teucke im Tor der Hornets ihren Meister. Beim Stand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt. Felix Stokowski handelte sich noch eine 2 plus 10 Minutenstrafe ein.

Das Schlussdrittel war keine drei Minuten alt und den Hornets gelang erneut der Ausgleich. Dustin Bauscher und Vladimir Zvonik bedienten Christian Werth der erneut Janis Ersel überwinden konnte. Somit stand es nach 43 gespielten Minuten 2:2. Beide Mannschaften hatten noch Möglichkeiten, in jeweiliger Überzahlsituation, den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch beide Torhüter waren nicht mehr zu überwinden.

Somit endete die sehr fair geführte Partie nach 60 Minuten mit 2:2. Die Entscheidung musste also im Penaltyschießen herbeigeführt werden.

Erneut zeigten sich beide Torhüter unüberwindbar. Auf Hornets Seite scheiterten Vladimir Zvonik, Dan Radke und Christian Werth mit ihren Versuchen. Nach drei Schützen wurde die Rheinfolge geändert. Stephen Brüstle lief für die Hornets an, aber konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Morgan Reiner konnte Steven Teucke mit einem satten Schuss in den Winkel überwinden und damit sicherte damit seinem Team den Extra Punkt.

Somit endete die Partie mit 3:2 für die Stuttgart Rebels. Trotzdem war man auf Seiten der Hornets nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Penaltyschießen ist immer etwas Glückssache. Mit einem Punkt bei den Rebels kann man durchaus zufrieden sein, auch wenn die Hornets die klareren Möglichkeiten hatten.red./dos

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