Endspurt auf dem Betzelhübel

Das neue Wohn- und Pflegeangebot in Ottweiler eröffnet im Sommer

Ottweiler. Im Haus hängen überall noch dicke Kabelbündel von der Decke, der frisch eingebrachte Estrich trocknet und draußen entsteht der Fassadenputz. Aber die Baustelle auf dem Ottweiler Betzelhübel biegt langsam auf die Zielgerade ein. Die Handwerker starten zum Endspurt, damit spätestens im Juli der Schlüssel an den Schwesternverband als Träger der Angebote übergeben werden kann.

Dann werden im neuen „Haus Neumünster“ insgesamt 49 Einzelzimmer in drei Wohngruppen für Senioren zur Verfügung stehen. Außerdem werden in einem gesonderten Gebäude auf dem Gelände zwölf barrierefreie Service-Wohnungen angeboten. Eine Physiotherapiepraxis komplettiert das Angebot. Für die Wohnungen gibt es schon einige Interessenten. Sobald der Baustand es zulässt, startet die Besichtigung und die Vermietung.

Auch für die Pflegeplätze hat der Schwesternverband schon einige Interessenten.

Mit der Eröffnung wird ein Teil des „Haus Bliesaue“ in Ottweiler außer Betrieb genommen. „Im neuen ,Haus Neumünster‘ werden sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle deutlich verbessern“, sagt Dirk Sellmann, Projektmanager bei Schwesternverband, „denn hier sind Bewohnerzimmer, Gemeinschaftsräume oder der Garten auf einer Ebene über kurze Wege erreichbar.“

Hintergrund: Der Schwesternverband hat seinen Sitz im Eichenwäldchen in Ottweiler. Der gemeinnützige Träger beschäftigt 3800 Mitarbeiter in fünf Bundesländern. In Ottweiler ist er auch Träger von mehreren Einrichtungen für Senioren sowie Menschen mit Beeinträchtigungen sowie eines ambulanten Pflegedienstes und einer Tagespflege.

Informationen zum Service-Wohnen gibt Aline Schmidt unter Tel. (06824)909-109; Informationen zu Pflegeplätzen gibt Viola Atzhorn unter Tel. (06824)3028-12. red./hr.

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