Einzigartiges Ambiente & Musik vom Feins ten

Damascus String Quintett beim ausverkauften Konzert „Klassik in Birkhausen“

ZWEIBRÜCKEN „Außergewöhnlich“, „Einmalig“, „Etwas ganz Besonderes“ – so reagierten die mehr als 400 Zuhörer bei dem ausverkauften Konzert „Klassik in Birkhausen“, zu dem der gleichnamige Verein in die Reithalle des ehemaligen Trakehnergestüts eingeladen hatte.

Drei Stunden lang erlebten die Gäste aus der weiten Region in einzigartigen Ambiente Musik vom Feinsten. Für die zweite Runde von „Klassik in Birkhausen“ hatten Uwe Schlote, Inhaber des Gestüts Birkhausen, und der Saarbrücker Pianist, Marlo Thinnes als musikalisch Verantwortlicher das Damascus String Quintett (DSQ) des Syric Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) eingeladen. „Das ist eine Premiere, sie spielen zum ersten Mal in der Großregion“, kündigte Marlo Thinnes die fünf Musiker an, unter ihnen Raed Jazbeh.

Der Bassist hatte syrische Musiker in ihrem Exil versammelt und 2015 das SEPO gegründet, in dem bis zu 80 Profis gemeinsam auftreten, um ihre Kultur zu erhalten und zu pflegen und sie der Welt zugänglich zu machen. Für die meisten Besucher war es die erste Begegnung mit der fremdländischen Musik, die von dem Streichquintett meisterlich interpretiert wurde.

In der Moderation von SEPO-Geschäftsführer Falko Hönisch erfuhren die Zuhörer viel über die syrische Musik sowie die einzelnen Kompositionen. Sie staunten, wie bunt und vielfältig die Musik ist. Nach der Pause faszinierten Marlo Thinnes und seine Ehefrau, die Sopranistin Laureen Stoulig-Thinnes, mit bekannten Werken vorwiegend aus Romantik und Klassik. Ganz in sich versunken, meist mit geschlossenen Augen ganz auf die Musik konzentriert, begeisterte die 32-jährige Sängerin, am Klavier begleitet von ihrem Mann, mit ihrer höchst wandlungsfähigen Stimme und ihrem schauspielerischen Talent. Mit zwei von Marlo Thinnes selbst komponierten, höchst anspruchsvollen Bearbeitung von Mozarts Türkischem Marsch endete die zweite „Klassik auf Birkhausen“.

Das Publikum feierte die Musiker mit Begeisterungspfiffen und Standing Ovations und wurde mit dem französischen Lied „Grille“, einem Lied voller Hoffnung, als Zugabe belohnt. „Hingerissen und tief berührt“, würdigte Rolf Freidsam aus Siersburg die „tolle Auswahl der Stücke“, die niveauvolle Musikalität und Ausdrucksstärke aller Musiker. Wolfgang Toellner, Vorsitzender des Vereins „Homburger wollen helfen“, fand das Konzert „hervorragend“.cvw

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