Eine warme Malzeit und Socken

Landfrauen beköstigen Obdachlose mit Hoorische und Specksoße

SÜDWESTPFALZ Der Landfrauenverein Hettenhausen und deren Helfer versorgten auch in diesem Jahr kostenlos wieder Obdachlose in der Pflasterstube der katholischen Pfarrei Heiliger Martin in Kaiserslautern mit den bekannten „Hoorichen mit Specksoße“, selbst gebackenem Kuchen und einem Dessert.

In der Pflasterstube bekommen Menschen ohne festen Wohnsitz unentgeltlich eine warme Mahlzeit. Über 60 bedürftige Menschen ohne Wohnsitz konnten dieses Speiseangebot genießen. 20 Portionen Hooriche gingen ebenfalls kostenlos an das Hospiz in Landstuhl.

25 Kilogramm Rohkartoffeln, die eine Landfrau alljährlich stiftet, wurden zur Herstellung dieser Mahlzeit verarbeitet, berichtet Gertrud Bauer vom Landfrauenverein. Die Landfrauen hatten zur Ausgabe an die Bedürftigen auch kleine Hygieneartikel, warme Socken und Handschuhe mitgebracht, was sehr gut angenommen wurde. „Diese Sachen wurden uns auch alle aufgrund der Vorankündigung des Kochens von einer Hettenhauser Bürgerin gespendet, die gesundheitlich bedingt nicht mithelfen konnte“, sagte Bauer.

Der Malteser Hilfsdienst bewirtete die Obdachlosen auch mit Getränken. Pfarrer Andreas Keller lobte den selbstlosen sozialen Einsatz der Hettenhauser Landfrauen bei den bedürftigen Menschen in der Region.rb

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