Eine fast normale Familie

Musical über ein sehr sensibles Thema im Theater am Ring in Saarlouis

SAARLOUIS Am Samstag, 24. März um 20 Uhr präsentieren die „Hamburger Kammerspiele“ das Musical „Fast normal“ auf der Bühne im Theater am Ring. Im Mittelpunkt steht ein hochsensibles Thema.

Die Goodmans sind eine ganz normale Familie. Vater, Mutter und eine pubertierende Tochter. Sie leben in einem schönen Haus, sind wohlsituiert, haben keine Probleme. So scheint es.

Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass diese Familie keineswegs normal ist. Denn Mutter Diana ist psychisch krank. Sie hat den frühen Tod ihres Sohnes nie verwinden können. Sie leidet an einer bipolaren Störung – und die ganze Familie mit ihr.

„Fast normal“ zeigt auf berührende Art und Weise die intensive, emotionale und zugleich hoffnungsvolle Geschichte einer Familie, die ihre Vergangenheit aufarbeitet, um sich ihrer Zukunft zu stellen.

Als das Musical, im Original „Next to Normal“, 2008 am New Yorker Broadway uraufgeführt wurde, war die Sensation perfekt. Nie zuvor wurde das sensible und auch bei uns immer noch tabuisierte Thema der psychischen Erkrankungen so einfühlsam und intensiv auf der Bühne gezeigt. Die emotionale Kraft von Handlung und Musik begründet den immensen Erfolg. 2010 erhielt das Stück den Pulitzer Preis für Drama und wurde darüber hinaus mit drei Tony Awards und den Outer Critics Circle Award ausgezeichnet.

In der Aufführung in Saarlouis spielen Carolin Fortenbacher, Robin Brosch, Alice Hanimyan, Dennis Hupka, Claudio Gottschalk-Schmitt, Tim Grobe und andere. Regie führt Harald Weiler.

Karten sind erhältlich zum Preis bei allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen unter anderem den Verlagsbüros des WOCHENSPIEGELS, unter www.ticket-regional.de und über die Hotline der Stadt Saarlouis, (06831) 1689000. red./eck

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