Ein weiterer Stützpunkt für E-Mobilität

Neue öffentliche Ladesäule an der Rohrbachhalle

Rohrbach. Insgesamt sind es drei neue Säulen, die im Bereich St. Ingbert installiert und in Betrieb genommen wurden: an der Oberwürzbachhalle, am Jugendzentrum in der Pfarrgasse in St. Ingbert und an der Rohrbachhalle. Die erste dieser Art in Rohrbach. Damit stehen im Stadtbereich derzeit sieben Ladesäulen zur Verfügung, die von den Biosphären-Stadtwerken St. Ingbert betrieben werden, sieben weitere sind im Bau. Das ehrgeizige Ziel der Stadtwerke: mindestens 20 Ladesäulen mit dann 40 Ladepunkten bis Ende des Jahres, verteilt auf das gesamte Stadtgebiet.

Drei neue Säulen

im Stadtgebiet

Bei einem Ortstermin erläuterte Jürgen Bach, Geschäftsführer der Stadtwerke, wie die beiden Ladepunkte der Säule zu nutzen sind. Jeder, der ein Elektroauto fährt, kann hier die Autobatterien aufladen. Dazu braucht er jedoch eine entsprechende Karte in der Größe einer EC-Karte, die man bei den Stadtwerken in St. Ingbert erwerben kann und die deutschlandweit an fast allen Ladesäulen einsetzbar ist. Abgerechnet wird monatlich. Das Laden geht auch mit einer Kreditkarte, dann braucht man aber noch ein Handy mit einer entsprechenden App. Mit dem Handy und App lässt sich auch feststellen, wo in Deutschland es Ladestationen gibt, welche frei sind, gepaart mit zusätzlichen Informationen zu den jeweiligen Säulen. Wie einfach das Laden geht, führte Jürgen Bach vor: Karte an die Scann Fläche halten, der Anschluss wird freigeschaltet, der Ladevorgang beginnt automatisch. „An der Ladestation wird an jedem der beiden Anschlüsse mit 22 kW geladen“, erklärte er. Wie lange der Ladevorgang dauere, sei autoabhängig. Durchgängig 24 Stunden an den sieben Tagen der Woche sind die Säulen im Stadtgebiet verfügbar. Hans-Henning Krämer, Klimaschutzmanager der Stadt, teilte mit, dass in die Ladesäule hier 16 813 Euro investiert werden mussten, rund 5 000 Euro Förderung kamen vom Bundesministerium, abgewickelt von der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen. Oberbürgermeister Ulli Meyer sprach von einem wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der E-Mobilität in St. Ingbert.

Ortsvorsteher Roland Weber sah die Gefahr, dass, vor allem bei künftigen größeren Veranstaltungen in der Rohrbachhalle – wenn sie denn wieder möglich seien – die beiden Flächen vor der Ladestation zugeparkt werden und verwies darauf, dass es strafbar sei, sein Fahrzeug dort abzustellen, auch nicht nur für kurze Zeit. all

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