Ein kunsthistorisches Kleinod

Nikolauskapelle ist wieder geöffnet – Ein Besuch lohnt sich

KLINGENMÜNSTER Die Nikolauskapelle bei Klingenmünster ist wieder geöffnet. Die spätromanische Kirche wurde ab 1190 erbaut und ist fast noch im Originalzustand erhalten.

Das einschiffige Innere besteht aus einem in zwei Joche geteilten Hauptraum und einem Chor. An einigen Stellen sind noch Wandmalereien erkennbar, wie zum Beispiel der heilige Nikolaus mit kniender Stiftergestalt sowie der Heilige Michael, der mit einem Kreuzstab einen Drachen ersticht. Die Kapelle bietet einen besonderen Rahmen für Konzerte und Lesungen, die die Burg Landeck-Stiftung organisiert, momentan wegen der Corona-Pandemie aber nicht stattfinden können.

Von Juni bis einschließlich Oktober ist der Besuch dieses Kleinods staufischer Sakralarchitektur jedoch mit Mund-Nasen-Schutz samstags, sonntags und feiertags sowie am ersten und dritten Mittwoch im Monat jeweils zwischen 14 und 17 Uhr möglich. Zeitgleich dürfen sich im Innenraum fünf Personen unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln aufhalten.

Wer sich für eine Führung außerhalb der Öffnungszeiten interessiert, kann sich an Klaus Frey, Tel. (06349) 8729, oder Günter Nuss, Tel. (06349) 963486, wenden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Erhalt der Kirche wird gebeten.

Broschüre

Eine 48-seitige Broschüre „Nikolauskapelle und ehemaliger Magdalenenhof“ vermittelt detaillierte Informationen über das Anwesen und seine interessante Geschichte. Sie ist zum Preis von 7 Euro inklusive Versand bei der Burg Landeck-Stiftung erhältlich und kann per E-Mail unter burglandeck-stiftung@web.de bestellt werden. red./dos

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