Ein Jahr Denkwerkstatt

Bezirksverband selbstkritisch unter der Lupe

KAISERSLAUTERN Anfang des vergangenen Jahres rief Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder eine Denkwerkstatt ins Leben, um den Bezirksverband Pfalz genauer unter die Lupe zu nehmen. Er bezeichnete dies als „großes, wichtiges Projekt“, das auf mehrere Jahre angelegt sei und den Zeitgeist getroffen habe. Ziel sei es, den Bezirksverband Pfalz objektiv und nüchtern zu betrachten.

In mehreren Gruppen – Führungsriege, Beschäftigte, Einrichtungen und Bezirkstagsmitglieder – sind Mitarbeiter engagiert dabei, Probleme aufzudecken und nach Lösungen zu suchen.

Den Prozess begleitet Tanja Hermann, die für Unternehmensentwicklung und Kulturkoordination zuständig ist. Sie moderiert die verschiedenen Denkwerkstatt-Gruppen, die die Aufgabe erhielten, sich damit zu beschäftigen, wie der Bezirksverband Pfalz in zehn Jahren aussehen soll und wie die dort Tätigen auch morgen noch zufrieden sind. Kürzlich stellte sich Tanja Hermann im Ausschuss für Kunst, Kultur, pfälzische Geschichte und Volkskunde vor.

Die Denkwerkstatt schaffe eine „kreative Unruhe“, berichtete Hermann. Dabei stünden Fragen im Mittelpunkt, wie man gut bleibe und noch besser werde und wie man sich der Zukunft stelle. Neben den eigenen Beschäftigten und den Politikern wolle man auch die Städte, Landkreise und Verbandsgemeinden der Pfalz in den Kommunikationsprozess mit einbeziehen, damit die Pflanze Bezirksverband Pfalz immer mehr wachse und Blüten treiben könne.

Tanja Hermann, im Badischen geboren, genoss eine mehrstufige Ausbildung und war von 2009 bis 2018 am Pfalztheater Kaiserslautern in unterschiedlichen Funktionen tätig. red./dos

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