Ein großer Schritt nach vorne

MIt dem Spatenstich hat die Gemeinde Schiffweiler die Kita Stennweiler vorangebracht

STENNWEILER „Mit einem kleinen Spatenstich wollen wir einen großen Schritt nach vorne gehen“, begrüßte Bürgermeister Markus Fuchs die Gäste zum Neubau des Kindergartens in Stennweiler. Mit dieser Baumaßnahme möchte die Gemeinde dafür Sorge tragen, dass sowohl für Kinder unter als auch für Kinder über drei Jahre genügen Plätze bereitgestellt werden können.

Aus der bisher fünfzügig geführten Kindertageseinrichtung (Kita) soll zu diesem Zweck eine neunzügige moderne Kita geschaffen werden. Das Investitionsvolumen hierzu beträgt rund 6.5 Millionen Euro. „Das kann die Gemeinde natürlich nicht alleine schaffen und deshalb ist es schön, dass sich sowohl das Land als auch der Kreis an diesem Projekt beteiligen.“

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hatte daher rund 1,8 Millionen Euro im Gepäck. Vom Landkreis kommen fast zwei Millionen Euro.

Zurzeit werden 75 Kinder im Kindergartenbereich und 20 Kinder im Krippenbereich betreut. Mit dem Neubau möchte sich die Gemeinde auch weiterhin der Herausforderung stellen, Familie und Beruf auch künftig zu vereinbaren. „Jeder Euro, der in die Kinderbetreuung und in die Familienförderung fließt ist eine notwendige, eine sinnvolle und eine effektive Investition“, so der Bürgermeister. In gut anderthalb Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein.

Durch den Neubau entstehen 20 neue Krippenplätze und 25 neue Kindergartenplätze. „Wir haben damit eine Einrichtung für über hundert Kinder und das ist, für eine Gemeinde wie diese, eine wirklich große Sache“, erklärte die Bildungsministerin. „Rund 100 Millionen Euro sind über Bundes- und Landesprogramme in den Ausbau von Kita-Plätzen bisher hier im Land geflossen“, führte sie weiter aus. Es soll auch künftig weiter investiert werden.

„Das ist ein guter Tag für Schiffweiler, für Stennweiler, aber auch für unseren Landkreis Neunkirchen“, begrüßte Landrat Sören Meng den Neubau. Denn der Landkreis habe noch Nachholbedarf, was die Kita-Plätze betrifft. „Einrichtungen für Kinder, das hat ganz viel mit Zukunft zu tun“, so der Landrat weiter. „Ihr schafft mit dieser Einrichtung ein Stück Zukunft.“ jam

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