Ein gemeinsamer Standort und Betrieb

Kreisverwaltung Südwestpfalz und Pirmasens bereiten Corona-Impfzentrum vor

PIRMASENS/ ZWEIBRÜCKEN Die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus läuft weltweit auf Hochtouren. Aktuell wird davon ausgegangen, dass spätestens zu Beginn des Jahres 2021 einer oder mehrere zugelassene lmpfstoffe verfügbar sein werden.

Gemeinsam mit der Stadt Pirmasens bereitet der Landkreis Südwestpfalz daher als nächsten wichtigen Schritt ein gemeinsames Corona-Impfzentrum vor, in dem die Impfungen stattfinden sollen. Insbesondere Lagerung und Transport machen solche Zentren erforderlich. „Wir wollen die personellen und logistischen Ressourcen schonen, die zum längerfristigen Betrieb erforderlich sein werden.“, sieht Landrätin Dr. Susanne Ganster große Vorteile im einem gemeinsamen Standort und Betrieb.

Die Bündelung erachtet auch Oberbürgermeister Markus Zwick als Schlüssel zum dauerhaften Erfolg: „Die Infektambulanz und das Corona-Testzentrum in unserer Messe sind ein Paradebeispiel guter Zusammenarbeit und erhielten mit dem Impfzentrum gleichzeitig einen weiteren wichtigen Baustein zur Bekämpfung der Pandemie. Der reibungslose Betrieb der Infektambulanz und des Testzentrums weisen diese Messe als geeigneten Standort in zentraler Lage aus, der auch gut erreichbar ist und ausreichend Parkmöglichkeiten bietet.“

Staatsministerin Bätzing-Lichtenthäler hat die beiden Gebietschefs daher informiert, dass der Landkreis Südwestpfalz und die Stadt Pirmasens gemeinsam ein Impfzentrum in der Messehalle der Stadt Pirmasens vorbereiten werden. Von Seiten des Landes Rheinland-Pfalz wurde allen Landkreisen und kreisfreien Städten angeboten, jeweils ein Impfzentrum in eigener Verantwortung zu errichten.

Aus Sicht der Landrätin hat sich in der Corona-Pandemie die räumliche Zentrierung der Testzentren in Zweibrücken und Pirmasens für die Einwohner des Gesundheitsamtsbezirkes bewährt. Nach Rücksprache mit der Stadt Zweibrücken soll deshalb auch für die zu planenden Impfzentren die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land durch den Standort Zweibrücken mit abgedeckt werden. Derzeit arbeiten Bund, Land und Kommunen gemeinsam daran, die notwendigen Strukturen für die Impfung gegen das Coronavirus zu schaffen.

Bei Verfügbarkeit eines ersten lmpfstoffes soll unverzüglich mit dem lmpfen der Menschen begonnen werden können. Wann der Impfstoff verfügbar sein wird und welche Personengruppen dann für eine Impfung vorgesehen sind, werde vom Land noch mitgeteilt. Dass man für den geplanten Ablauf gut in der Zeit liegt, macht Zwick an den Vorgaben des Landes für das Impfzentrum fest.

Bis Mitte Dezember sollen diese ausgestattet und betriebsbereit sein. Neben dem festen Standort in der Messehalle sollen von dort aus auch mobile Impfteams eingesetzt werden. Als Impfkoordinatoren werden Stadtfeuerwehrinspekteur Karl-Heinz Bär und als sein Stellvertreter Kreisfeuerwehrinspekteur Stiven Schütz benannt.red./dos

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