Ein echtes Herzensanliegen

Der Rotary Club Neunkirchen spendet

NEUNKIRCHEN Der Rotary Club Neunkirchen unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des Fliedner Hospizes in Neunkirchen, einer Einrichtung der Stiftung Kreuznacher Diakonie.

Auch in diesem Jahr konnte im Rahmen eines Abends beim „Kochen im Hospiz“ eine Spende in Höhe von 5000 Euro an den Förderverein des Fliedner Hospizes überreicht werden. Rotary-Präsident Wolfgang Zapp erklärte, dass Dienen zu einer der Kernaufgaben von Rotary gehöre. „Wir sind froh, dass unser Club in der Lage ist, das Hospiz immer wieder mit Geldspenden zu unterstützen. Darüber hinaus ist es für uns eine Herzensangelegenheit, mit den Bewohnern im Rahmen der Kochabende gemeinsam Zeit zu verbringen und ihnen damit ein Stück Lebensqualität zu geben“, führte er weiter aus.

Hospizleiterin Ute Seibert bedankte sich für die langjährige und nachhaltige Unterstützung durch den Rotary Club. Sie betonte, wie dringend man auf Spendengelder angewiesen sei, weil damit besondere Therapieangebote finanziert und zusätzliche Personalkosten übernommen werden können. So wird und wurde beispielsweise eine Hilfskraft für die Wochenendversorgung mit den Spenden finanziert und es wurden Absauggeräte, Sitzmöbel für den Außenbereich, ein Bett für Schwergewichtige und die tiergestützte Therapie mit Hunden finanziell unterstützt.

Tiergestützte Therapie

„Seit April ermöglicht uns Pfarrerin Wiltrud Bauer aus Schiffweiler den Besuch ihrer für die tiergestützte Therapie ausgebildeten Lamas und Alpakas hier im Hospiz. Teilweise besuchen die Tiere unsere Bewohner in ihren Zimmern und das hat ungeahnte positive Effekte. Das wollen wir nicht kostenlos haben und daher geht ein Teil der Spende dahin“, erklärte Ute Seibert.

Rotary-Past-Präsident Thomas Latz erklärte, dass coronabedingt die Spendentätigkeit noch in seine Amtszeit gefallen ist. „Wir holen die Spendenübergabe heute nach, aber dafür nicht minder von Herzen kommend.“

Er wies darauf hin, dass Rotary-Mitglieder auch im Rahmen privater Feiern, wie Geburtstage, Jubiläen und ähnlichem ihrerseits Gelder an den Förderverein des Hospizes gespendet und damit die Verbundenheit des Clubs mit dem Hospiz zum Ausdruck gebracht haben. Er würdigte die Leistung der Hospizarbeit als ein Beitrag dazu, nicht dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

„Ohne diese finanzielle Zuwendung wäre ganz viel in den letzten Jahren nicht möglich gewesen“, bedankte sich die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Pfarrerin Anette Weber bei den Rotariern. jam

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