„Ein Dorf verändert sein Gesicht“

Fotoausstellung von Günther Oswald: „Weiskirchen früher und heute“

WEISKIRCHEN Die Gemeinde Weiskirchen liegt im westlichen Teil des Schwarzwälder Hochwaldes. Die ersten Siedlungsspuren führen in die jüngere Steinzeit zurück. Urkundlich erwähnt wird Weiskirchen zum ersten Mal im Jahre 1030. Auch die Kelten und Römer ließen Spuren zurück. Heute ist Weiskirchen mit seinen fünf Ortsteilen eine Gemeinde mit rund 6300 Einwohnern.

Technische und bauliche Veränderungen laufen heute viel schneller ab als in den vergangenen Jahrtausenden. So hat auch Weiskirchen sein Gesicht in den letzten 100 Jahren deutlich verändert.

Stillstand war nie. Günter Oswald aus Weiskirchen ging auf Spurensuche. „Ein Dorf verändert sein Gesicht“. Diese Veränderung wollte Oswald – seit 1995 Vorsitzender des Fotoclubs Merzig – in einer Fotodokumentation sichtbar machen.

„Weiskirchen damals und heute“

Die älteste Aufnahme, die er vorfand, war eine Aufnahme „Bürgermeisteramt Weiskirchen“ aus dem Jahre 1898. Gezeigt werden auch Aufnahmen von 1920, aus den 30 er und 50er Jahren.

Das letzte Foto ist dann eine Aufnahme, aufgenommen im Sommer 2019, etwa vom selben Standpunkt aus. Untereinander gehängt, zeigen sie deutlich, wie das Rathaus in den letzten 120 Jahren sein Aussehen verändert hat.

Geholfen haben ihm bei der Suche nach alten Fotografien viele Bürger des Ortes, auch das Archiv des Rathaus Weiskirchen. Dabei halfen vor allem ältere Mitbürger, die in ihren Schuhschachteln und Alben kostbare Dokumente aus längst vergangenen Tagen entdeckten.

Auch viele andere Gebäude werden in einer interessanten Zeitreise vorgestellt, zum Beispiel die alte Burg, die Schützenmühle, das Pfarrhaus, die Kirche, das Hofhaus Antz, auch Geschäftshäuser und Straßenzüge. Erinnerungen werden wach, Wohnungen und Menschen werden wieder lebendig.

Oswald hat rund 100 Fotodokumente fotografiert und reproduziert.

Die großformatigen Fotos werden ab Freitag, 25. Oktober, bis Ende Dezember im „Haus des Gastes“ in Weiskirchen präsentiert.

Vernissage ist am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr

Zu besichtigen ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie zu den Öffnungszeiten der „La Enoteca“. Die Vernissage ist am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr.

Gäste und Bevölkerung sind eingeladen.red./ti

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