Ein Dankeschön für die „Helfenden Engel“

Dekanat Saarbrücken dankt Soldaten für Hilfe bei COVID-19-Einsätzen

SAARBRÜCKEN Das Dekanat Saarbrücken hat sich bei den Soldatinnen und Soldaten der Luftlandebrigade 1 „Saarland“ bedankt. Die „Helfenden Engel“ der Stabs- und Fernmeldekompanie sowie Luftlandepionierkompanie 260 in der Graf-Werder-Kaserne Saarlouis wurden durch das Dekanat Saarbrücken geehrt.

In Form eines Engelsanhängers bedankte sich Dechant Benedikt Welter bei den Helferinnen und Helfern der Luftlandebrigade 1 für ihren

Einsatz im Rahmen der Amtshilfe. So unterstützte die Luftlandebrigade 1 beispielsweise von März bis Juni bei den Testzentren in Saarlouis und Saarbrücken mit insgesamt 180 Soldatinnen und Soldaten der Kompanien.

Soldaten sind aber auch nur Menschen mit natürlichen Ängsten und der notwendigen Vorsicht vor dem Unbekannten. Trotz Virus und hohem Ansteckungsrisiko haben sie sich freiwillig dazu bereit erklärt, ihren Auftrag durchzuführen. Es war für die Frauen und Männer der Stabs- und Fernmeldekompanie sowie der Luftlandepionierkompanie 260 selbstverständlich, sich für ihre Mitmenschen einzusetzen, die möglicherweise an COVID-19 erkrankt sein könnten.

Für Dechant Welter ist es nicht selbstverständlich, in Krisenzeiten Mitmenschen und Kameraden zu finden, welche durch Courage und Empathie die Gesellschaft entlasten. „Wir wollen den Menschen, die während der Pandemie auf ganz unterschiedliche Art und Weise etwas Besonderes für die Allgemeinheit tun und getan haben, ein Zeichen der Anerkennung geben. Hierfür haben wir das Symbol des Engels ausgewählt, denn der Engel verkörpert etwas Positives“, so Dechant Welter bei seiner Rede.

Ein Alltagsleben während der ersten Hochphase der

COVID-19-Pandemie im März und April dieses Jahres könnte, nach seiner Aussage, nur funktionieren, weil es genau solche Menschen gegeben hat. Sie trotzten der hohen Ansteckungsgefahr und engagierten sich, den nötigen Eigenschutz vorausgesetzt, in den unterschiedlichsten Bereichen. Sie handelten nach dem Motto: „Wir bleiben für Euch hier – bleibt Ihr bitte für uns zu Hause.“

Den Angehörigen der Luftlandebrigade 1 ist bewusstt, dass sie nur einen kleinen Beitrag leisten konnten. Ihr Dank gilt auch all denjenigen, die sich ebenfalls zur Eindämmung des Virus‘ eingesetzt haben. Denn es gilt weiterhin: „Nur in der Gemeinschaft können wir das Virus „bezwingen.“ red./tt

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