Ein bedeutender Kulturort

LEADER-Fördermittel fließen ins Museum Haus Saargau

GISINGEN Einen symbolischen Scheck in Höhe von 38 916,69 Euro überreichte der saarländische Umwelt- und Verbraucherschutzminister, Reinhold Jost, an Landrat Patrik Lauer für das LEADER-Vorhaben „Museumskonzept Haus Saargau“.

In den zwanzig Jahren seines Bestehens hat sich das Museum Haus Saargau des Landkreises Saarlouis zu einem bedeutenden Kulturort der Grenzregion entwickelt. Dieser Entwicklung will der Landkreis nun Rechnung tragen und das vielschichtige Konzept mit Infostelle, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen, Festlichkeiten und einem „Garten ohne Grenzen“ an den aktuellen Leitlinien der Kreistourismusstrategie unter Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen stärker ausrichten. So werden zukünftig nicht nur Informationen zur Bauhistorie des Lothringischen Bauernhauses, sondern auch zur Kulturlandschaft, zu lokalem Brauchtum sowie zur Industrie-, Kultur- und Regionalgeschichte präsentiert werden. Ist das Konzept dann umgesetzt, bildet es einen adäquaten Rahmen für das alljährliche, sehr abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm des Museums.

Das Vorhaben wurde von der Lokalen Aktionsgruppe Warndt-Saargau e.V. in 2017 als „förderwürdig“ im Sinne der Lokalen Entwicklungsstrategie „Rendez-vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ bewertet und aufgrund der hohen Bewertungszahl mit einer 75-prozentigen Förderquote versehen. Die bereitgestellten Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Umweltministeriums fließen im Rahmen von LEADER in das Vorhaben.

Zum LEADER-Programm Warndt-Saargau gibt die Regionalmanagerin, Anke Klein-Brauer, gerne Auskunft. Erreichbar ist sie in der LAG-Geschäftsstelle unter Tel. (0 68 09) 7 02 01 60 oder über die Website unter www.warndt-saargau.eu.

Ausführliche Informationen zum LEADER-Vorhaben der Warndt-Saargau-Region gibt es unter www.warndt-saargau.eu.

Die Lokale Aktionsgruppe Warndt-Saargau e.V. wird als LEADER-LAG im Rahmen des Saarländischen Entwicklungsplans für den ländlichen Raum (SEPL) 2014–2020 aus Mitteln der Europäischen Union (75 Prozent) und des Saarlandes gefördert. red./jb

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