Ein Ärgernis seit Monaten

Brücke in der Au: Stadt fordert von Bahn Sicherheit

ROHRBACH Seit Monaten ist die Bahnbrücke in der Au gesperrt. Viele Spaziergänger und Radfahrer ärgern sich, dass die Öffnung noch nicht erfolgt ist. Die Stadtverwaltung steht mit der Deutschen Bahn seit Monaten in Kontakt. Ein Gutachten zum Zustand der Brücke liegt vor. Die Widerlager der Brücke müssen saniert werden. Die Sanierung und die Übernahme der Kosten hat die Deutsche Bahn zugesichert. Weiterhin hat die Bahn ein Angebot gemacht, dass die Brücke in städtisches Eigentum übergehen kann. Die Bahn wird lediglich eine dreijährige Garantie sichern.

Für die Stadtverwaltung ist dieses Angebot nicht hinnehmbar. Wie dauerhaft die Brücke standsicher bleibt, will niemand beurteilen.

Käme es nach den drei Jahren zu Brückenschäden, müsste die Stadt nach der Übernahme die Kosten für den Brückenabriss und die Sperrung der ICE-Strecke übernehmen. In der Folge könnten sechsstellige Folgekosten auf St. Ingbert zukommen.

Aufgrund dieser Voraussetzungen kann die Stadtverwaltung die Brücke aktuell nicht übernehmen. Die Verwaltung steht mit der Bahn in Kontakt, um eine langfristige Lösung zum Wohl St. Ingberts auszuhandeln. red./jj

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