Eichenprozessionsspinner

Lebach Strategien zur natürlichen Bekämpfung – Aktion der SPD Lebach

Lebach. Seit einigen Jahren breitet sich auch bei uns der Eichenprozessionsspinner aus. Seine Raupe kann durch ihre Brennhaare bei Mensch und Tier heftige allergische Reaktionen auslösen.

Die Versuche, dem Schädling mit chemischen Keulen nachhaltig beizukommen, sind gescheitert.

Es hat sich nun aber herausgestellt, wie einige Beispiele in den Niederlanden zeigen, dass die heimischen Meisen Fressfeinde der gefährlichen Raupen sind. Hierzu findet man im Internet einige wissenschaftliche Berichte, die sehr aufschlussreich sind.

Deshalb hat sich der SPD-Ortsverein Lebach entschlossen, an Faasendsamstag Nistkästen in Eichenbäumen aufzuhängen, die dankenswerterweise von der KEB Lebach hergestellt wurden. Förster Winfried Fandel hat den SPD-Mitgliedern gezeigt, wie man diese robusten Holzbetonkästen aufhängt und wie man sie in den kommenden Jahren zu pflegen hat; sie müssen vor jeder Brutsaison gereinigt und desinfiziert werden.

Die ersten 27 Nistkästen wurden von der SPD aufgehängt am Mühlenborn, zwischen Eidenborn und Falscheid, am Niedersaubacher Friedhof sowie am Freizeit- und Radweg zwischen Lebach und Knorscheid. Die SPD Lebach hofft, dass diese Maßnahme dabei helfen kann, den beliebten Freizeit- und Radweg auch im Frühjahr nutzbar zu halten.

Die Meisen verfüttern nämlich die Raupen an ihre Jungen, bevor sie ihre giftigen Brennhaare ausgebildet haben. Voraussetzung ist natürlich, dass die Meisen ihre neuen Brutplätze annehmen und sich hungrig über die Raupen hermachen.red./jb

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