Ehrungen und Beförderungen

Sulzbacher Feuerwehr im Jahr 2018 über 6 400 Stunden im Einsatz

SULZBACH Mit 142 aktiven Angehörigen, 67 Mitgliedern in der Jugendabteilung, 20 Personen in der Altersabteilung und 26 Frauen und Männern im Spielmannszug ist die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach eine starke Gemeinschaft.

Im vergangenen Jahr rückten sie zu 61 Bränden aus und wurden 122 Mal für technische Hilfeleistungen alarmiert. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer knapp 6 500 Einsatzstunden. Diese Zahlen nannte Wehrführer Richard Plein bei der Feuerwehrversammlung im Freizeitheim in Neuweiler. Plein machte deutlich, dass die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach immer einsatzbereit sei. Allerdings sei die Wehr nicht mehr nur bei der Brandbekämpfung gefordert, sondern längst in allen Notlagen gefragt. Der Wehrführer sprach von einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit Bürgermeister Adam und der Verwaltung. Als besonders erfreulich wertete Richard Plein die steigende Mitgliederzahl in der Jugendwehr. Der Führung der Jugendwehr bescheinigte er eine hervorragende Arbeit. Bürgermeister Michael Adam lobte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und erklärte: „Alle Kameraden leisten hervorragende Arbeit.“ Auch im vergangenen Jahr habe es für die Hilfskräfte große Herausforderungen gegeben, so Adam und erinnerte an die zahlreichen Hochwassereinsätze. Der Chef der Wehr betonte: „Die Stadt und ihre Bürger können stolz sein auf ihre Freiwillige Feuerwehr. In seinem Grußwort lobte auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren für ihre außerordentlichen Einsätze während der Hochwasserereignisse im vergangenen Jahr. Auf Grund der schweren Unwetter in 2018 sei die Zahl aller Einsätze auf rund 10 700 angestiegen. Rund 3 500 waren es im Jahr zuvor. Weiterhin kündigte Meyer die Anpassung der Altersgrenze für die freiwilligen Helfer auf 67 Jahre an.

Mit Blick auf die aktuelle Lage bei der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken stellte Regionalverbandsbrandinspekteur Tony Bender stolz fest: „Die Freiwilligen Feuerwehren garantieren die Sicherheit der Bürger und das trotz Ehrenamt mit höchster Professionalität.“ Thomas Quint, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband, appellierte an die Politik mitzuhelfen, die Weichen für eine „Feuerwehrrente“ zu ­stellen.

Zum Abschluss der Versammlung, die vom Spielmannszug musikalisch umrahmt wurde, gab es Ehrungen und Beförderungen. Sabrina Harhoff wurde aus der Jugendwehr zu den Aktiven übernommen. Zum Feuerwehrmann befördert wurde Thomas Fischer. Oberfeuerwehrfrauen sind jetzt Jasmin Maurer und Katja Piro. Oberfeuerwehrmänner sind Marco Heinrich, Dominik Rumpf, Marcel Hees und Kevin Hoppe. Mark Heimann und Michael Koerbel wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Daniel Bleß zum Löschmeister, Sandra Bleß und Julia Six zu Oberlöschmeisterinnen, Pascal Wirtz zum Oberlöschmeister und Björn Fries zum Hauptlöschmeister. Für 20-jährige Dienstzeit wurden Tamara Bickelmann, Andreas Brandel, Steffen Brandel, Yanneck Brandel, Michael Koerbel, Sebastian Koller und Stephan Munz geehrt. Seit 25 Jahren versehen Patrik Wagner, Sergio Calcagno, Christoph Six und Sascha Schmidt Dienst in der Wehr. Sie bekamen das Bronzene Ehrenzeichen. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre in der Wehr erhielten Uwe Alt und Richard Michaely. 50 Jahre gehören Heinrich Andes und Wolfgang Hetrich der Hilfsorganisation an. red./jb

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