Drei Tage tolle Ferienfreizeit

Jugendfeuerwehrleute des Löschbezirks Bardenbach erlebten Spaß und Abwechslung

BARDENBACH Viel Spaß und Abwechslung gab es für 13 Jungen und Mädchen im Rahmen der Ferienfreizeit bei der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Bardenbach.

Schon seit vielen Jahren können sich Kinder aus Bardenbach hierbei ein Bild über die Aufgaben und Aktivitäten der Feuerwehr machen. Ein Interessantes Programm hatten die Verantwortlichen zusammen mit der Jugendfeuerwehr abgestimmt.

Spaß, sportliche Aktivitäten und „ganz viel Feuerwehr“

Viel Spaß, sportliche Aktivitäten und „ganz viel Feuerwehr“ hatten sich die Kinder gewünscht. Der Freitagmorgen begann um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus. Gut gestärkt gingen alle an die erste Herausforderung.

Es galt, zwei Sitzbänke aus dicken Holzstämmen aufzustellen, die zuvor als Bausatz vorbereitet wurden. Hierfür mussten Teile des letzten Maibaumes sowie eine dicke Eiche bearbeitet werden. Mit viel Eifer wurden die Einzelteile geschliffen und gestrichen, bevor sie an ihren Standorten auf dem Spielplatz am Bürgerhaus und auf dem Drieschenberg aufgebaut wurden.

Nach den anstrengenden Arbeiten trafen sich alle zum Mittagessen. Für den Nachmittag standen dann der Umgang mit dem Feuer sowie einfache Löschmaßnahmen auf dem Programm.

Einige Aktive standen für gemeinsame Übungen mit den Teilnehmern bereit. So wurde ein angenommener Brand einer Wiese oder ein Brand einer Halle mit „viel Wasser“ gelöscht.

Bei den hohen Temperaturen waren neben den kühlen Getränken einige Wasserduschen eine willkommene Abwechslung. Groß war auch die Freude über eine Eisspende, die gerne entgegengenommen wurde. Total begeistert darüber, dass die jungen „Feuerwehrleute“ selbst mit Wasser spritzen durften, endete der erste Tag.

Am Samstag ging es gleich nach dem Frühstück zu einer Wanderung über den „Bardenbacher Fels“. Im Rahmen der Wanderung hatten die Jungen und Mädchen die Aufgabe, eine „Vermisste Person“ zu finden.

Begleitet von je einem erfahrenen Feuerwehrmann wurde jede Gruppe mit einem Handfunkgerät ausgestattet.

Wie im Realeinsatz wurden Informationen über den jeweiligen Standort sowie Einzelheiten zu der Übung über Funk ausgetaucht. „Vermisste Person gefunden, an den Rettungsdienst übergeben, treffen aller Teilnehmer am Gerätehaus“.

Entlang der Prims machten sich alle Teilnehmer auf den Weg zum Standort, wo schon die nächsten Herausforderungen warteten.

Die Aufgaben waren: Nägel einschlagen, mit Wasser gefüllte Luftballons auffangen, Gummistiefelweitwurf oder mit dem Fahrrad Wasser transportieren, was für einige lustige Momente sorgte.

Nach dem Mittagessen ging die Fahrt mit dem Fahrrad durch den Wald nach Weiskirchen zum Minigolfspielen. Hierbei wurde schon nach kurzer Zeit der ein oder andere Golfball als vermisst gemeldet. Nach dem die Sieger ermittelt waren, gab es noch eine vitaminreiche Stärkung, bevor es wieder nach Hause ging.

Dort warteten schon die Eltern der Teilnehmer, die zum gemeinsamen Grillen eingeladen waren. Bei der Gelegenheit wurden die beiden Sitzbänke von Löschbezirksführer Maximilian Müller an den Ortsvorsteher Christian Ritz übergeben.

Dieser bedankte sich im Namen der Bardenbacher Bürger für die schönen Holzbänke und lobte das Engagement der Verantwortlichen und die große Beteiligung der Teilnehmer an der Ferienfreizeit. Zum Dank übergab er eine kleine Spende an die Jugendfeuerwehr.

Mit großer Begeisterung wurden nun die Zelte und das Nachtlager für die kommende Nacht aufgebaut. Bei Salaten und Würstchen wurden die Eltern ausgiebig über das Erlebte von den Jungfeuerwehrleuten informiert.

Bei Einbruch der Dunkelheit wurde ein Film auf einer großen Leinwand gezeigt, bei dem es viel zu lachen gab.

... zur Sommerrodelbahn nach Braunshausen

Nach einer sehr kurzen Nacht im Zelt ging es nach dem Frühstück zur Sommerrodelbahn nach Braunshausen.

Mit dem Mittagessen und dem Besuch einer Flugschau mit Modellflugzeugen rückte das Ende der Ferienfreizeit näher. Wieder zurück am Gerätehaus, wurde das Zeltlager abgebaut.

Leicht erschöpft, aber voll begeistert, wurden die Teilnehmer von ihren Eltern in Empfang genommen und nach Hause gebracht.

Am Ende gab es ein dickes Lob von den Eltern und den Teilnehmern an die Helfer. Auch der Löschbezirksführer sowie der Jugendbetreuer bedankten sich bei den vielen Helfern und Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.red./ti

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