Drei neue Bundesliga-Ringer

KSV Köllerbach plant für die neue Saison

KÖLLERBACH Das Corona-Virus hat auch Hilmar Rehlinger, dem ersten Vorsitzenden des Ringer-Bundesligisten KSV Köllerbach, jede Menge Sorgenfalten und Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Die Covid-19-Pandemie beeinflusst verständlicherweise in ganz hohem Maße den Ringkampfsport und damit natürlich auch das Geschehen in der Ringer-Bundesliga.

Trotz aller Corona-Imponderabilien sind der KSV-Vorsitzende und sein rühriger Teamleiter Thomas Geid dabei, für die neue Saison eine schlagkräftige Bundesliga-Truppe auf die Beine zu stellen. Der Kader des deutschen Vize-Mannschaftsmeisters ist weitestgehend zusammengeblieben. Der saarländische Bundesligist verzeichnet allerdings auch die Abgänge von Steven Ecker (FC Erzgebirge Aue), Pavlo Olynik (KSV Witten) und Laszlo Szabo (ASV Urloffen). Dafür hat sich aber auch bei den KSV-Zugängen das Köllerbacher Personalkarussell gedreht.

So nahmen die Saarländer für die Klasse bis 57 kg (griechisch-römische Stilart) den Türken Hakan Murat Cankaya, der sich bei internationalen Turnieren mehrere Medaillen in der 55-kg-Klasse erkämpfte, unter Vertrag. Als weitere Neuerwerbung verpflichteten Hilma Rehlinger und Thomas Geid Numan Bayram für die Klasse 61 kg (griechisch-römisch). Der 18 Jahre alte Bayram, der dem Perspektivkader des Deutschen Ringer-Bundes angehört, ging in der letzten Saison noch für den Saar-Konkurrenten ASV Hüttigweiler auf die Matte. Neu im Trikot des deutschen Vize-Mannschaftsmeisters ist schließlich auch noch der 18 Jahre alte Burak Demir, der zuletzt den SV Alemannia Nackenheim verstärkte. Der Freistil-Spezialist ist beim KSV Köllerbach in der neuen Saison für die Gewichtskategorie bis 61 kg vorgesehen.

Demir, der wie Numan Bayram dem Perspektivkader-Athlet des Deutschen Ringer-Bundes angehört, ist bei den Köllerbacher Ringsport-Fans kein unbekanntes Gesicht. Im Play-off-Halbfinale ging Burak Demir zuletzt im Püttlinger Trimmtreff mit dem SV Alemannia Nackenheim auf die Matte und besiegte in der Klasse bis 57 kg (Freistil) den Köllerbacher Youngster Giovanni Comparetto technisch überlegen mit 16:0 Punkten.

Es ist durchaus möglich, dass der sechsfache deutsche Ringer-Mannschaftsmeister noch ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt zuschlägt.

red./tt

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