Dorfgemeinschaft ist zusammengerückt

Fertigstellung des Außenbereichs um das Feuerwehr-Gemeinschaftshaus

PEPPENKUM Der Außenbereich rund ums Feuerwehr-Gemeinschaftshaus soll in den nächsten Wochen in Eigenleistung mit Helfern aus Ortsrat, Feuerwehr und den anderen örtlichen Vereinen fertig gestellt werden. Darauf verständigen sich die Ratsmitglieder des Ortsrats Peppenkum-Utweiler während ihrer Sitzung im Gemeinschaftshaus.

Mit den noch zu erledigenden Pflasterarbeiten werde, so Ortsvorsteher Axel Spies, ein umfangreiches Projekt fertig gestellt. Für rund 150000 Euro wurde das Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, dass es barrierefrei benutzbar ist. Dazu wurde im Innern ein Aufzug eingebaut, die WC-Anlage im Obergeschoss umgestaltet und um eine Toilette ergänzt. Zudem ist eine kleine Rampe vor dem Eingang installiert worden.

Nachdem von einem Besucher während der Sitzung der Wunsch geäußert wurde, wird sich der Rat bald mit dem Baugebiet „Auf dem Flur“ befassen. Nachdem dort die meisten Gebäude Ende der 1960er und in den 1970er-Jahren gebaut worden waren, blieben noch einige Baulücken. Diese sollen bald geschlossen werden. Deshalb wird sich der Rat um die Wiederaufnahme des Gebiets bemühen.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Anfang Oktober hätte stattfindende Seniorennachmittag abgesagt. Da auch das Kirchweih-Fest zur Disposition steht, werde derzeit ein neues Modell für die Feier der Martinikirmes Anfang November gesucht. Normalerweise feiern die Peppenkumer ihre Kirb nur an einem Tag, nämlich Freitagsabends im Gemeinschaftshaus. Dabei steht die zünftige Kirweredd im Mittelpunkt. Einen massiven Einschnitt ins Dorfleben habe die Corona-Krise hervorgerufen, bemerkte Spies am Rande der Sitzung. So sei der weithin bekannte Bruder-Konrad-Ritt am Pfingstmontag ebenso abgesagt worden wie das Forellenräuchern der Angler am Karfreitag oder auch das Sommerfest der Kindertagesstätte.

Nicht stattfinden werde das Sängerfest des Männergesangvereins und das Forellenräuchern am Tag der Einheit (3. Oktober). Fraglich sei noch das Adventssingen des MGV im Dezember. Positiv wertete Spies jedoch die eindrucksvolle gegenseitige Unterstützung der Menschen in den beiden Dörfern Peppenkum und Utweiler. Dies habe zu einem Zusammenrücken innerhalb der Dorfgemeinschaften geführt.red./ott

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