Dillinger verleiht Schülerforschungspreis

Herausragende Arbeiten von emissionsarmem Stahl bis zur Windkraft gewürdigt

DILLINGEN Keine leichte Entscheidung hatte die Jury des erstmals von Dillinger ausgelobten Schülerforschungspreises zu treffen. Angesichts der vorgelegten Arbeiten, deren Themenspektrum von der emissionsarmen Stahlerzeugung bis hin zur Windenergie am Windradturm reicht, unterstrich der Vorstandsvorsitzende von Dillinger, Tim Hartmann, bei der gestrigen Preisverleihung:

„Sie sind für mich alle Gewinner, wir sind schwer beeindruckt, was Sie an Ideen und Ausarbeitungen entwickelt und eingereicht haben! Bewahren Sie sich diese Neugier und den Hunger auf Neues!“

Ausgezeichnet mit dem ersten Schülerforschungspreis von Dillinger wurden schließlich Lea Burger und Bonita Ruppert (Robert Schuman Gymnasium Saarlouis) mit ihrem Thema „Windenergie am Windradturm“, dicht gefolgt von Niklas Buchheit (Hochwald-Gymnasium Wadern) mit dem Thema „Bau eines Kupolofens“ auf dem zweiten und Sten Faber (Max Planck Gymnasium Saarlouis) und sein „Roboter zur Schadstoffmessung“ sowie Florian Bies (ebenfalls Max-Planck-Gymnasium Saarlouis) mit dem Thema „Ansätze für eine emissionsarme Stahlerzeugung“, beide auf dem dritten Platz.

Der erste Platz ist mit 1000 Euro dotiert, der zweite mit 500 Euro und der dritte jeweils mit 250 Euro. Zudem durften sich Johannes Schneider (Max-Planck Gymnasium Saarlouis),

Sarah Cullmann, Miriam Ranem und Michelle Wagner (Geschwister Scholl Gymnasium

Lebach) über Sachpreise und eine exklusive Werksführung freuen.

Der Schülerforschungspreis von Dillinger richtete sich an Schüler der gymnasialen Oberstufe, die zu Themen wie Rohstoffe, Logistik, Materialforschung, Verfahrenstechnik, Produktionstechnik, Informatik, Betriebswirtschaft, Personalmanagement oder Nachhaltigkeit forschen. An den Innovationstagen soll die Auslobung des Preises fortgesetzt werden.

Hartmann: „Die Projekte haben eindrucksvoll gezeigt, dass sich die jungen Menschen für unsere Kernthemen Technik, Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit interessieren und sich intensiv damit auseinandersetzen – sei es mit komplexen Fragestellungen zum Klimaschutz, der Verbesserung der Arbeitssicherheit oder dem Vorantreiben der Energiewende, die im Übrigen nur mit Stahl – von Dillinger – funktioniert.“ red./am

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