Die Zukunft der EU-Wirtschaft

SAARBRÜCKEN Europa hat in den ersten Wochen der Pandemie mit nationalen Alleingängen und unkoordinierten Grenzschließungen ein enttäuschendes Bild abgegeben. Danach haben die EU und ihre Institutionen jedoch in umfassender Weise reagiert und Handlungsfähigkeit bewiesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ein großes Krisenankaufsprogramm für Wertpapiere etabliert, um die Euro-Wirtschaft zu stabilisieren. Die EU hat zwei Krisenpakete verabschiedet, darunter den sogenannten EU-Wiederaufbauplan „Next Generation EU“. Auch wenn das Ringen auf dem Sondergipfel im Juli in der Debatte zwischen den „Sparsamen Vier“, den Osteuropäern, Südeuropäern und dem deutsch-französischen Duo dramatisch war, konnte ein bedeutsamer Kompromiss erzielt werden.

Am Montag, den 21. September, um 18.30 Uhr wird Prof. Dr. Friedrich Heinemann vom Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung diese Antworten Europas auf die Pandemie umfassend beleuchten und die Stärken und Schwächen analysieren.

Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung statt. Corona-bedingt wird nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen bereitgestellt. Um Anmeldung per Tel. (06 81) 70 94 50 oder E-Mail info@unionstiftung.de wird gebeten. Die Veranstaltung wird zusätzlich über Zoom gestreamt (https://zoom.us/j/96195612463, Webinar-ID: 961 9561 2463). red./jb

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