Die Warnsignale beachten

Die Tierschutzstiftung Saar warnt vor der Hitzewelle: Hunde nicht im Auto lassen

SAARBRÜCKEN/MERZIG Nicht nur manche Menschen leiden derzeit unter der großen Hitze. Auch viele Haustiere vertragen die tropischen Temperaturen nicht. Um einen Hitzekollaps zu vermeiden, gibt es einige Dinge zu beachten.

Hunde sollten nur in dringenden Fällen, beispielsweise zum Tierarzt, mit dem Auto transportiert werden.

Keinesfalls dürfen sie im geparkten Auto verbleiben. Dieses wird in wenigen Minuten zur Todesfalle.

„Unsere Vierbeiner können sich nur über Hecheln und über Schweißdrüsen an Pfoten und Nasenspiegel abkühlen“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Tierärztin Claudia Behnisch-Hartz.

Aktivitäten sollten von daher jetzt tagsüber vermieden werden, da das Herz-Kreislauf-System zu sehr belastet wird. Starkes Hecheln sollte aber bereits ein Warnsignal für den Besitzer sein. Am besten ist es, abends im Wald spazieren zu gehen. Der Waldboden wird auch nicht so heiß wie Asphalt, welcher Verbrennungen verursachen kann.

Auch wenn nicht jeder Hund einen eigenen Pool besitzt, wie die beiden auf dem Bild, kann man, wenn der Hund gerne schwimmt, einen Teich oder See aufsuchen. Diverse Bälle oder Schwimmspielzeug sorgen neben der Erfrischung für Action.

Zuhause kann ein nasses Handtuch auf dem Hund für Abkühlung sorgen. Selbstgemachtes Hundeeis aus Quark oder Hüttenkäse kann mit Leberwurst aufgepeppt werden und schafft Abkühlung von innen heraus. Stets ausreichend frisches Wasser sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

red./ti

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