Die Stadt geht weiter voran

Bürgermeister Holger Schäfer: Die Prognosen für 2021 stehen gut für Ottweiler

Ottweiler. Bürgermeister Holger Schäfer blickt trotz der weiter anhaltenden Corona-Pandemie optimistisch in die Zukunft: „Vor dem Hintergrund der Pandemie geht es vor allem auch darum, angelaufene oder geplante Bauprojekte im Hoch- und Tiefbau weiter voranzubringen. Außerdem hat die Pandemie gezeigt, wie wichtig die Förderung der Digitalisierung ist“, so Schäfer.

So soll 2021 für den Digitalpakt Schule 200000 Euro in den Haushalt eingebracht werden. 450000 Euro fließen in den Brandschutz. 80000 Euro wird in das Inventar des Rathauses investiert.

In Ottweiler Zentral werden 200000 Euro für die Ganztagsbetreuung Neumünster bereitgestellt. Für die Sanierung des Dachs des Feuerwehrgerätehauses sind 85000 Euro veranschlagt. Die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Lautenbach wird mit 275000 Euro eingeplant und die Sanierung der Heizung in der Turnhalle in Mainzweiler soll 68000 Euro kosten.

Für das Mainweiler Dorfgemeinschaftshaus werden vorsorglich 540000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Steinbacher Feuerwehr darf sich über ein neues Fahrzeug für 125000 Euro freuen. Außerdem soll die Straße nach Mainzweiler erneuert werden, „wenn wir die entsprechenden Fördermittel erhalten“, betonte Bürgermeister Schäfer. „Darüber hinaus werden wir den LED-Ausbau an Lichtbandanlagen ausbauen“, so Schäfer weiter.

„Die Liste ließe sich noch deutlich fortsetzen.“ Für die Bürger bleiben die Realsteuerhebesätze, wie zum Beispiel Grundsteuer und Gewerbesteuer unverändert.

Die Stadtverwaltung wird die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Neunkirchen für die Einführung der digitalen Ratsarbeit forcieren. Mit der Neufassung der Bekanntmachungssatzung sollen amtliche Bekanntmachungen zukünftig rechtsverbindlich durch Internetbekanntmachungen erfolgen. Zusätzlich sollen Bekanntmachungen jedoch weiterhin in der Ottweiler Zeitung veröffentlicht werden.

An verschiedenen Standorten soll ein öffentliches WLAN-System aufgebaut werden. So zum Beispiel am Bürgerhaus Lautenbach, an der Mehrzweckhalle Steinbach, am Dorfplatz Mainzweiler, am Freizeitgelände Fürth, an den Hallen „Im Alten Weiher“ und im Wartebereich des Bürger- und Standesamtes.

Die Stadt wird dem deutschlandweiten Bündnis „Städte sicherer Häfen“ nicht beitreten, steht gleichwohl zu den Inhalten der entsprechenden Resolution, und sie wird nach wie vor Flüchtlingen Obdach und Hilfe gewähren.

In Mainzweiler sollen im Bereich Kurzawann die Errichtung eines weiteren Einfamilienhauses sowie in der Straße Zur Linxbach neun kleine Wohnungen in einer ehemaligen Scheune ermöglicht werden. Mehr Angebote zum Wohnen sollen auch in Steinbach vorgehalten werden.

Im Wohngebiet Am Kirschbaum sollen ein Angebot mit zwölf Bauplätzen geschaffen werden. In Ottweiler soll mit der Aufstellung des Bebauungsplanes die Voraussetzung für die Errichtung einer Fotovolatik-Freiflächenanlage geschaffen werden. Der geplante Solarpark soll acht Hektar umfassen.. Für den Solarpark Ottweiler-Himmelwald im Bereich Wetschhausen soll die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgen. Beide Vorhaben entsprechen in hohem Maße der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen der Agenda 2030.

„Ich hoffe, dass die Impfung Schutz gegen die Pandemie bietet und wir wieder unser gewohntes Leben gestalten dürfen“, hofft Bürgermeister Holger Schäfer auf ein baldiges Ende der Einschränkungen und Maßnahmen. jam

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