Die Schöpfung bewahren

Kirchen laden wieder zum „Autofasten“ ein

SAARBRÜCKEN Die dramatischen Folgen des Klimawandels sind überall immer mehr spürbar: Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheit, die Gletscher schmelzen, Wüsten breiten sich aus.

Um das Klima und damit unsere Erde zu schützen, kann jede und jeder einen kleinen Beitrag dazu leisten. Wer beispielsweise sein Auto stehen lässt und mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad zur Arbeit fährt oder das Auto mit anderen teilt, erspart der Atmosphäre klimaschädliche Gase. Deshalb laden evangelische Landeskirchen und katholische Bistümer in Deutschland auch im Jahr 2020 wieder dazu ein, während der Fastenzeit vom 4. März bis zum 4. April die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken.

An der Aktion „Autofasten“ beteiligen sich in diesem Jahr die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die Bistümer Trier, Mainz, Fulda und das Erzbistum Köln. Bisher haben schon 30.000 Frauen und Männer im Rahmen der Aktion versucht, auf ihr Auto zu verzichten.

Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) stellt auch in diesem Jahr wieder 200 Zwei-Wochen-Tickets zur Verfügung, die unter den angemeldeten Teilnehmern verlost werden. Weitere Kooperationspartner sind Fahrradverleiher oder CarSharing-Unternehmen, die Sonderkonditionen anbieten. Umweltverbände wie der NABU und der BUND sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) unterstützen das Autofasten.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.autofasten.de.

red./tt

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