„Die Redner“ in Saarlouis

„PlusUltra“ am 22. Januar im Theater am Ring

SAARLOUIS Am Mittwoch, 22. Januar, um 10 Uhr präsentieren „Die Redner“ ihr neues Projekt „PlusUltra“ im Theater am Ring in Saarlouis. Das Angebot richtet sich vornehmlich an Schulen, ab Klassenstufe 10. Der Eintritt ist frei.

In der Aufführung wird die berühmte Stanford-Rede von Steve Jobs dem Bordbuch von Christoph Columbus gegenübergestellt und inhaltlich aufgearbeitet. In beiden Texten werden die Themen Aufbruch, Durchhalten, Entdecker- und Innovationsgeist, Versklavung, Motivation etc. behandelt. Obwohl die Rede rund 500 Jahre nach dem Bordbuch verfasst wurde, sind viele Parallelen und Gemeinsamkeiten zwischen Kolumbus und Jobs erkennbar.

Die Urtriebe des Menschen nach Erfüllung und Macht, nach Neuem zu streben und das Alte zu begraben, scheinen unvergänglich. Im Angesicht des Todes, der Vernichtung oder des Scheiterns stehen sie auf und kämpfen erneut für die Vollendung ihrer Mission. Ehrenhaft oder rücksichtslos? Was folgt, sind Glanz und Schande, sind Aufstieg und Fall ganzer Kulturen und Traditionen.

Das derzeitige Redner-Projekt „PlusUltra“ wird begleitet von eindrucksvollen Medienproduktionen und einer Tänzerin. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Kulturamt Saarlouis, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Landesprogramm KULTUR_leben!

Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich: Sie kann per Mail erfolgen an kulturservice@saarlouis.de oder unter Tel. (0 68 31) 6 98 90 13, 6 98 90 15 oder 6 98 90 16. Weitere Informationen zu dem Projekt findet unter www.die-redner.de/redner/shows/­plus-ultra.

Auf einen Blick

„Die Redner“ sind ein Zusammenschluss mehrerer Künstler, die mit ihren Performances einen künstlerischen, hochspannenden und ungewöhnlichen Beitrag zur Diskussion über die weltpolitische Lage, über globale Entwicklungs- und Sicherheitsstrategien und über gesellschaftspolitische wie auch wirtschaftliche Hintergründe der internationalen Friedenspolitik leisten. Sie nehmen die Zuschauer mit auf eine kunstvoll-filmische Reise durch die Geschichte und die Gegenwart, in Tanzfilmen, Spielfilmen, Animationen und geben der Rede und der „Erzählung“ somit konkrete sowie assoziativ- atmosphärische Präsenz. red./jb

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