Die Nachfolge ist noch offen

Alexander Kölsch gibt die Leitung des Landgestüts Zweibrücken ab

ZWEIBRÜCKEN Alexander Kölsch gibt die Leitung der Landgestüt GmbH ab. Er wechselt zum 1. April 2019 seinen Arbeitsplatz. Da er in der Region bleibt, wird der derzeitige GmbH-Geschäftsführer weiterhin den Vorsitz des Reit- und Fahrvereins Zweibrücken behalten. Wie es heißt, wird er auch weiter helfen, die Zukunft des Landgestüts zu gestalten.

Kölsch hat seit 2006 für das Gestüt gearbeitet und führt die GmbH seit die Stiftung Landgestüt 2008 die Einrichtung von Land übernommen hat, um deren Zukunft zu sichern. Die GmbH, deren Hauptanteilseigner der Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz Saarland ist (die weiteren Anteile hält die Stadt Zweibrücken und der Reit- und Fahrverein), hat die Aufgabe, das operative Geschäft des Gestüts zu leiten.

Der heute 39-jährige Kölsch hat die Aufgabe übernommen, nachdem er den Studiengang Mittelstandökonomie am Zweibrücker Standort der Hochschule Kaiserslautern erfolgreich abgeschlossen hatte. Als das Land noch das Landgestüt in Zweibrücken geführt hatte, wurden dort zwar auch Veranstaltungen angeboten, aber bei weitem nicht so viele wie heute. Mittlerweile gibt es jährlich 60 Veranstaltungstagen auf dem Areal, von denen viele durch den GmbH-Geschäftsführer zu organisieren sind. Seine Hauptaufgabe ist es, das Landgestüt und das dazugehörige Gelände mit Leben zu erfüllen.

Mittlerweile werden die Einrichtungen des Landgestüts von 15 bis 20 Vereinen genutzt. Bei der Besamung hat sich das Gestüt einen guten Namen gemacht. Dafür ist die Tierärztin Therese Wilmen zuständig. In der Zweibrücker Einrichtung werden die Samen von Hengsten nicht nur gesammelt und in die ganze Welt verschickt. Es ist auch eine der wenigen Besamungsstationen, in denen vor Ort Stuten besamt werden. Durch die gesamte positive Entwicklung konnte das Defizit, das zu Zeiten der Landesverantwortung bei rund 400000 Euro lag, auf den derzeitigen Stand von rund 70000 Euro verbessert werden.

Auf den Nachfolger von Alexander Kölsch warten interessante Aufgaben. Wie die Pressestelle der Stadt Zweibrücken mitteilt, sind Vorkenntnisse im Bereich des Pferdes nicht erforderlich, weil die Betriebsführung des Gestüts- und die Organisation von Veranstaltungen im Mittelpunkt stehen.red./dos

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