Die Messe - das Lesefest

HomBuch 2019 lockt vom 13. bis 15. September zahlreiche Autoren nach Homburg

HOMBURG Miroslav Nemec, Janine Kunze, Tom Lehel und Rainer Moritz kommen vom 13. bis 15. September zur HomBuch 2019. Schirmherr Ministerpräsident der Veranstaltung ist Tobias Hans . Damit erwartet das Lesefest in Kooperation mit SR2 eine Reihe Autoren aus Funk und Fernsehen und bietet noch mehr Leseorte. Den Auftakt macht am Freitag, 13. September, Pe Werner mit Songs uns Satire im Rahmen der offiziellen Eröffnung.

Insgesamt finden an zwölf Locations Lesungen mit mehr als 35 Autoren und Autorinnen statt. „In diesem Jahr begrüßen wir eine große Anzahl bekannter und hochkarätiger Schriftsteller“, freut sich Initiator und langjähriger Veranstalter der HomBuch, Ulrich Burger. Zentraler Ort der Buchmesse ist nach wie vor das Kulturzentrum Saalbau. Zusätzlich wird die Messe mit dem Christian-von-Mannlich-Gymnasium erweitert. Neben Ministerpräsident Tobias Hans als Schirmherr sind regionale Sponsoren mit an Bord, die Ulrich Burger auch in diesem Jahr für das Thema Buch gewinnen konnte. Die Mischung aus Lokalmatadoren und bundesweit bekannten Autoren macht den besonderen Reiz der HomBuch aus.

Ein besonderer Akzent gilt diesmal in Texten, Bildern und sogar Original-Tönen zeitgeschichtlichen Themen. Allesamt spannend und anrührend erzählte „Zeitgeschichte(n)“ – kompakt zu erleben. Zwei Veranstaltungen werden vom Saarländischen Rundfunk für die SR2-Sendereihe „Diskurs“ aufgezeichnet. Vor dem Hintergrund des Buchs „Der Mordverdacht“ von Gabi Stief und Hans-Peter Wiechers über den Justiz-Fall der Ärztin Mechthild Bach sprechen die Autoren mit Medizinprofessor Sven Gottschling über die Entwicklungen in der Palliativmedizin in Deutschland. Die Gesprächsleitung hat SR2-Wortchef Thomas Bimesdörfer. Er moderiert auch eine Diskussion mit dem Berliner Schriftsteller und Drehbuchautor Wolfgang Brenner und dem Sachbuchautor und Leiter der Literaturabteilung des Hessischen Rundfunks Hans Sarkowicz. Die Prämierung eines Autors unter kulturhistorischen Gesichtspunkten gibt es seit letztem Jahr

Freundschaftspreis für Rainer Moritz

Rainer Moritz, in der Literaturszene anerkannter deutscher Germanist, Literaturkritiker, Übersetzer und Autor kümmert sich seit vielen Jahren um die Verbreitung guter Literatur in Deutschland. Er wird in der Buchhandlung Hahn, die 2018 mit dem „Deutschen Buchhandlungspreis“ ausgezeichnet wurde, aus dem Nähkästchen plaudern. Ihm verleiht Schirmherr Ministerpräsident Tobias Hans persönlich den deutsch-französischen Freundschaftspreis, ausgelobt vom Ministerium für Finanzen und Europa und mit 1000 Euro dotiert.

Das Konzept, die Buchmesse auf unterschiedliche Veranstaltungsräume auszuweiten, lässt Geschäftsleute und Interessierte Teil des Geschehens werden. Dadurch wird die HomBuch auf andere Art und Weise erlebbar. Der geneigte Leser darf sich zu Fuß auf Entdeckungsreise machen, um Themen buchstäblich aufzuspüren. Dass die Autorenauswahl die richtige ist, dafür spricht die bereits sehr gut verkaufte Lesung mit Markus Heitz und Michael Peinkofer im Gymnasium Johanneum.

Ein Novum in diesem Jahr: „HomBuch – die Buchmesse mit Geschmack“. Denn zu einem guten Buch gehört auch eine gute Tasse Kaffee, kreiert von Café Chili in Homburg. Der Hochland-Kaffee kann auf der Messe erworben werden.

Lokalmatadoren, die inzwischen ganz oben auf den Bestseller-Listen stehen, geben sich die Ehre, in ihrer Heimatstadt zu lesen, so unter anderem Prof. Dr. Sven Gottschling, Markus Heitz und Melanie Teutsch. Die Tageskarte zur Messe im Kulturzentrum Saalbau kostet je Messetag vier Euro. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei. In der Buchhandlung Welsch findet der Vorverkauf für die HomBuch statt. Ein Teil der Erlöse aus dem Kartenverkauf wird an das „Ronald McDonald-Haus“ in Homburg, gespendet.

Terminänderung

Aufgrund von Dreharbeiten gibt es für die Lesung mit Miroslav Nemec einen neuen Twermin, diese findet nun am Sonntag, 15. September, von 14 bis 15.30 Uhr im Gymnasium Johanneum statt. red./aks

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