„Die Lombardi-Affäre“

Lesung mit Guy Helminger im Saarländischen Künstlerhaus

Saarbrücken. Am Montag, 19. April, um 20 Uhr findet im Saarländischen Künstlerhaus eine Lesung mit Guy Helminger statt. Der Autor präsentiert sein Buch „Die Lombardi Affaire“.

Nicht systemrelevant! Was hält die Politik von Kunst? Warum reden die Politiker immer nur von Kultur? Gibt es gar eine Verschwörung politischer Kräfte gegen die zeitgenössische Kunst?

Das behauptet zumindest Georges Husen, der aus diesem Grund seinen Nachbarn umgebracht hat und nun Dr. Laurent von der Lombardi-Affäre berichtet, bei der ein luxemburgischer Museumsdirektor die Contenance in einem Interview verlor und schließlich durch eine gefakte Fernsehsendung sowie die Vorverurteilung des Premiers von seinem Posten zurücktrat. Ein luxemburgisches Phänomen? Wohl kaum, bedenkt man wie die Kunst auch in anderen Ländern kleingehalten wird. Helmingers Roman lehnt sich an eine wahre Begebenheit an, spannt aber einen erzählerischen Bogen von der Französischen Revolution über das heutige China bis ins Großherzogtum. Was daran ist wahr? Der Autor meint, zumindest sei nichts daran gelogen, sondern ehrlich erfunden.

Als Autor ist er zunächst vor allem mit Lyrik, Theaterstücken und Hörspielen hervorgetreten. 2001 veröffentlichte er einen ersten Kurzprosaband (Rost). 2004 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für seine Erzählung Pelargonien mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet.

Der Besuch der Lesung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter info@kuenstlerhaus-saar.de oder Tel. (06 81) 37 24 85 mit Angabe der ­Kontaktdaten.

Es gelten die dann aktuellen Hygienevorschriften.

Sollte die Lesung kurzfristig abgesagt werden müssen, wird sie als Live-Stream oder Video über www.kuenstlerhaus-saar.de zur Verfügung gestellt. red./jb

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