Die Eichelthaler Mühle in Münchwies

Vortrag von Manfred Ruffing beim Historischen Verein

NEUNKIRCHEN Die Eichelthaler Mühle in Münchwies war die großartigste technische Erfindung der vorindustriellen Welt, in einer Zeit in der es weder Dampf noch Elektrizität gab. Unsere Vorfahren erfanden das Prinzip, die Strömungskraft des Wassers oder die des Windes in Rotation und die Rotation in gradlinige Bewegung umzusetzen. Während im norddeutschen Flachland überwiegend mit Windmühlen gearbeitet wurde, kamen in unseren Breitengraden hauptsächlich wassergetriebene Mühlen zum Einsatz.

Da gab es Mahlmühlen für Getreide, Sägemühlen für Holz, Schleifmühlen zum Schleifen von Waffen und Edelsteinen, Pressmühlen für Öl, Lohmühlen für das Gerberhandwerk und noch einige mehr.

Werner Fried hat in einem Vortrag beim HVSN im Jahre 2002 über zahlreiche Mühlen im einstigen Dorf Neunkirchen berichtet. Manfred Ruffing wird nun über die Geschichte der Eichelthaler Mühle in Münchwies referieren, die sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

Ruffing, selbst Bürger von Fürth, ist ein Amateurhistoriker, der mit der Geschichte des Ostertals und seiner Nebentäler vertraut ist.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 6. Juli um 19 Uhr, in den Räumen des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen in der Irrgartenstraße 18 in Neunkirchen statt. Nichtmitglieder zahlen 3 Euro.

Weitere Informationen zum Historischen Verein Stadt Neunkirchen finden sich auch auf der Internetseite des Vereins, www.hvsn.de. red./eck

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