Die Ehrfurcht nicht verlieren

49 Absolventen am Gymnasium am Steinwald ins Leben entlassen

NEUNKIRCHEN. 49 Absolventen wurden am Gymnasium am Steinwald mit dem Bestehen des Abiturs ins Leben entlassen. Die Schulleiterin Karin Weiskircher-Hemmer nutzte die Gelegenheit bei allem Grund zur Freude den Abiturienten auch ein paar nachdenkliche Worte mit auf den Weg zu geben.

„Neue Techniken eröffnen ungeahnte Möglichkeiten. Bisher unlösbare Phänomene scheinen beherrschbar zu sein. Ihr liebe Abiturienten gehört einer Generation an, die in Zukunft solche Entscheidungen zu treffen hat“, erinnerte sie an künftige Verantwortungen.

Sie fasste zusammen, dass bei derartigen Entscheidungen der gesellschaftliche Nutzen im Vordergrund stehen sollte und nicht monetäre Interessen. Darum appellierte die Schulleiterin an die Absolventen: „Bei allem wissenschaftlichem Ehrgeiz darf die Ehrfurcht, also die höchste Wertschätzung vor der Natur und dem Leben nicht verloren gehen.“

Weiterhin gab sie den Abiturienten mit auf den Weg wie Odysseus ein Ziel vor Augen zu haben und den zahlreichen Versuchungen zu widerstehen. Sie sollten auch in Zukunft nach Kompetenz und Bildung streben und sie wünschte sich, dass die Absolventen die Schule auch über die Schulzeit hinaus – wenn auch sporadisch – an ihrem Leben teilhaben zu lassen.

Auch in diesem Jahrgang wurden zahlreiche Schüler für ihre besonderen Leistungen geehrt. Im Einzelnen waren dies: Florian Gräber (beste Gesamtleistung sowie Religion/Ethik), Shanice Heidenmann (Scheffelpreisträgerin in Deutsch), Michelle Adeyemi (Englisch), Sophie Staudt (Französisch), Sara Khangholi (Spanisch und Geschichte), Andreas Klapper (Mathematik, Chemie, Physik, Erdkunde), Luise Paul (Mathematik), Burcu Kilic (Biologie), Kay Ternig (Gesellschaftskundliche Fächer, Politik), Frida Pack (Bildende Kunst), Emely Bernhard (Musik), Timo Hoge, Til Groß (Sport), Sabine Metzker (Darstellendes Spiel), Luise Puhl, Simon Rausch (Informatik). jam

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