Die Anforderungen sind gestiegen

Der Neubau des Freizeitzentrums Bostalsee wurde offiziell eingeweiht

BOSTALSEE „Der Bostalsee feiert im nächsten Jahr seinen 40. Geburtstag. Wir schenken ihm schon mal als vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk eine modernisierte Verwaltung“, begann Landrat Udo Recktenwald seine Begrüßung bei der Einweihung des Neubaus des Freizeitzentrums Bostalsee.

„Aufgrund der gestiegenen Übernachtungszahlen und der in die Jahre gekommenen Infrastruktur steigen auch die Anforderungen an das Freizeitzentrum Bostalsee und die Tourist-Info Sankt Wendeler Land“, erklärte Landrat Recktenwald. „Daher wurde, beginnend im Winter 2016/17, am Zentralgebäude der Seeverwaltung ein Neubau errichtet mit neuen Büro- und Lagerräumen, zudem mit einer Bootswerkstatt für die Yachtschule und einem Aufenthaltsraum für die Rettungsschwimmer. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf 1,3 Miollionen Euro, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat den Neubau mit 70 Prozent bezuschusst“, so der Landrat weiter.

Im südlichen eingeschossigen Gebäudetrakt des Gesamtkomplexes der Seeverwaltung waren bisher die Sanitärräume für die Segler und diverse Lager- und Werkstatträume untergebracht. Nach erfolgtem Umzug des Betriebshofes in die neue Logistikhalle wurde der Zwischentrakt abgerissen und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Im Erdgeschoss sind nun Aufenthalts- und Sanitärräume für die Segler und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) untergebracht. Weiterhin befinden sich dort verschiedene Lagerräume.

Im Obergeschoss finden sich nun Büroräume für die Seeverwaltung, die Tourist-Information Sankt Wendeler Land und für den Schließ- und Wachdienst mit entsprechenden Nebenräumen und Archiven sowie ein weiterer Sitzungssaal für unterschiedliche Nutzungen.

„Wie haben jetzt einen Sitzungssaal mit Blick zum See und einen mit Blick auf die Veranstaltungsfläche, der sich jetzt auch beim Open-Air-Konzert als Lagezentrum mit direktem Blick auf die Fläche bewährt hat“, so der Landrat.

Ein zusätzliches Treppenhaus mit Behindertenaufzug erschließt nicht nur den Neubau, sondern bietet auch die Möglichkeit einer barrierefreien Anbindung des bestehenden östlichen Verwaltungstraktes. Im Zuge dieser Maßnahme wurde eine Aufwertung des gesamten Verwaltungskomplexes am Seehafen in optischer, energetischer und funktionaler Hinsicht, auch für den Publikumsverkehr geschaffen.

jam

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