Die Ärmsten nicht vergessen

Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule spenden 8100 Euro für soziale Projekte

WIEBELSKIRCHEN Die Schulgemeinschaft der Maximilian-Kolbe-Schule hat in Zeiten, da sich alles um die Krise im eigenen Land zu bewegen scheint, nicht die vergessen, die vor der Corona-Pandemie schon um die eigene Gesundheit und Existenz fürchten mussten. Seit fünf Jahren erfährt das vielseitige Engagement der Schule in Ländern auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch hier vor der eigenen Tür im Saarland die geistig-ethische Unterstützen durch Landrat Sören Meng.

Weil Vergessen die schlimmste Form der Geringschätzung ist und weil in viele Aktionen der Schule des vergangenen Jahres so viel Engagement und Herzblut geflossen ist, wurden die gesammelten und erwirtschafteten Gelder an die Projektverantwortlichen ohne Übergabeveranstaltung mit den Schülern und den Vertretern der Projekte durch Überweisung auf die Konten übermittelt.

So kamen aus den beiden Benefizkonzerten, dem Weihnachtsmarkt der Grundschule, dem Walnussölprojekt, der Aktion gegen den Hunger, der Martinsbrezelaktion, der Kinder-ART-Aktion der Grundschule und aus dem Erlös des Tages der offenen Tür insgesamt 8100 Euro zusammen.

Diese Erträge aus den genannten Aktionen werden alljährlich im Frühjahr an Projektverantwortliche übergeben. Es ist dies immer wieder ein neues Projekt, aber es sind, wie in diesem Jahr auch Projekte, die nachhaltig über Jahre bedacht werden.

Mit dem Kinderhaus in Malstatt und der „Hilf mit Aktion“ der Saarbrücker Zeitung sind es zwei längst bekannte und berücksichtigte Initiativen hier im Saarland. Ebenfalls im Saarland und neu hinzu kam die „Elterninitiative Krebskranker Kinder“.

Über viele Jahre hinweg unterstützt die Schule auch über ihre große Solidaritätsaktion, die im Zweijahresrhythmus seit über dreißig Jahren durchgeführt wird, das Schulprojekt der Chillan-Hilfe in Togo und das Waisen- und Aids-Krankenprojekt „Habakuk“ von Pfarrer Horst Holzer im Kongo.

Feiern, dessen sind sich die Beteiligten bewusst, lassen sich aufschieben oder nachholen, Hilfe und Unterstützung dulden oft keinen Aufschub.

Hilfe, wo Hilfe benötigt wird, das ist zum Leitmotiv des Handelns und auch zur Leidenschaft der Schüler, der Lehrkräfte und der Elternschaft der Maximilian-Kolbe-Schule geworden. red./eck

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de