Derbysieg mit Nachwehen

SAARBRÜCKEN Der 1. FC Saarbrücken hat nach der 1:2-Nederlage beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in die Spur zurückgefunden. Gegen Eintracht Trier gab es beim 3:1 (1:1) den zweiten Heimsieg in Folge, nachdem zuvor der FC Nöttingen in der Nachspielzeit 4:2 bezwungen wurde.

Doch gegen den als Schlusslicht angereisten Gast gab es erst mal einen Rückstand, den Muhamed Alawie mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 17. Minute herstellte. Zuvor foulte Peter Chrappan, der dieses Missgeschick unmittelbar vor der Pause mit dem Kopfballtreffer zum 1:1-Ausgleich wettmachte. Zuvor musste die Partie für 10 Minuten unterbrochen werden, weil Zuschauer auf den Platz stürmten. FCS-Trainer Dirk Lottner musste wegen Reklamierens auf die Tribüne.

Im zweiten Durchgang war es der gerade eingewechselte Marwin Studtrucker, der den FCS auf die Siegerstraße brachte (78.). Patrick Schmidt sicherte den Erfolg ab, indem er einen Foulelfmeter in der Schlussminute zum 3:1-Endstand verwandelte.

Bereits am Dienstagabend (19 Uhr) tritt das FCS-Team erneut an, diesmal im Stuttgarter GAZI-Stadion auf der Waldau bei den Stuttgarter Kickers. Nach der Begegnung gab es in Völklingen zwischen Saarbrücker und Trierer Anhängern massive Ausschreitungen. Eine Ordnungskraft musste mit schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. fr

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de