Der Stallbock geht über die Grenzen

Drei-Generationen-Gespann mischt nicht nur die Poltik auf

BLIESKASTEL 9916 Buchstaben, 2167 Worte und acht Geschichten die traditionell auf meck, meck, meck, enden. Das ist alles was man bereits über die diesjährige Rede des kaschtler Stallbocks weiß.

Im Wahljahr gibt es, oberflächlich gesehen, genug Futter für die Traditionsfigur der Blieskasteler Fastnacht. Allerdings, und so kennt man den Obermeckerer, wäre er nicht der Stallbock, wenn er sich nicht wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht hätte. Und so geht der Stallbock bis an die Grenzen und darüber hinaus.

Auch die oft von ihm gescholtenen Kommunalpolitiker lieben ihren Stallbock, wenn auch so manches Lachen etwas gequält rüberkommt. An den Prunksitzungen wird die Politprominenz sicher zahlreich erscheinen.

Bereits im 7. Jahr verkörpert Thomas Schmitt mit seinem Sohn Ben den Stallbock und sein Böckchen Annelie. Ben Schmitt gilt als eins der größten Talente der südwestdeutschen Fastnacht und läuft seinen Vater regelmäßig den Rang ab. Der clevere Teenager übernimmt mittlerweile große Teile der Rede und würzt sie mit seinen eigenen, frechen Pointen. Zum Team gehört auch Opa Horst Schmitt (Aarich und Laarisch), der regelmäßig das ein oder andere Thema beisteuert. Das Drei-Generationen-Projekt bildet somit ein breites Alters- und Meinungsspektrum ab.

Nach seiner gefeierten Premiere ist der Stallbock nun an den Gala-Prunksitzungen der Blieskasteler Karnevallsgesellschaft „Nix wie Druff“, am 16. und 23. Februar, sowie an der Seniorenfastnacht am 24. Februar zu sehen. Ebenso meckert er am Fetten Donnerstag, beim Rathaussturm und dem anschließenden Besuch des Seniorenheims. Abschließend wird er natürlich auch beim großen 5 x 11 Jubiläumsumzug, am Fastnachtsonntag in Blieskastel, hautnah zu erleben sein.red./dos

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