Der Sarkophag von Wiebelskirchen

Powerpoint-Vortrag beim HVSN über die Ausgrabungen am Kirchberg

NEUNKIRCHEN Schon 1977 fanden auf Veranlassung des Heimat- und Kulturvereins Wiebelskirchen unter Leitung des Initiators Norbert Hell Grabungen am Kirchberg in Wiebelskirchen statt. Hier hatte sich ursprünglich das alte Wiebelskirchen entwickelt. Bei den Grabungen waren alte Siedlungsreste und Fundamentreste einer kleinen Kirchenanlage gefunden worden.

Bei einer Nachgrabung im Sommer 2015 am Kirchberg, die ebenfalls vom Wiebelskircher Verein beim Denkmalamt beantragt und auch komplett bezahlt worden war, kam es zu einer großen Überraschung.

Nicht nur, dass die Bestattung in einem Sarg viel älter als erwartet war, nämlich aus dem 6. Jahrhundert (Ersterwähnung von Wiebelskirchen 765), auch der Sarkophag selbst überraschte die Ausgräber, war er doch aus einem römischen Denkmal aus dem 3. Jahrhundert gefertigt worden. Der Siedlungsplatz Wiebelskirchen ist also älter als bisher angenommen.

Norbert Hell, langjähriger Museumsleiter des Heimat- und Kulturvereins, sowie Olaf Schuler, heutiger Leiter des Museums, werden die Ergebnisse der neuen Ausgrabungen in einem Powerpoint Vortrag beim Historischen Verein Stadt Neunkirchen vorstellen. Außerdem wird ein Kurzfilm über die Grabungen vorgeführt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, 1. März um 19 Uhr in den Räumen des HVSN in der Irrgartenstraße 18 in Neunkirchen statt. Gäste sind herzlich willkommen. Nichtmitglieder zahlen 3 Euro.

Weitere Informationen zum Historischen Verein Stadt Neunkirchen finden Sie auch auf der Internetseite des Vereins, www.hvsn.de. red./eck

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