Der Mühlengarten zeigt sich in voller Blüte

Bettinger Mühle startet am 7. Juni mit den monatlichen Sonntagsführungen

SCHMELZ In den Monaten Mai bis Oktober werden an jedem ersten Sonntag im Monat Führungen durch das Kulturzentrum Bettinger Mühle und den dazugehörigen Bäuerlichen Lehr- und Schaugarten in Schmelz angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die erste Sonntagsführung in diesem Jahr am Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, statt.

Geschichte und Gegenwart

Petra Federspiel, die dem Team der Garten-Mühlen-Führer angehört und für die Pflege des Bäuerlichen Lehr- und Schaugarten verantwortlich ist, wird die Besucher bei einem Rundgang über die Geschichte der Bettinger Mühle informieren. Im Mühlenmuseum kann die Mühlentechnik längst vergangener Zeit entdeckt werden. Neben dem alten Mühlrad, das immer noch funktionsfähig ist, gibt es heute ein zweites, modernes Mühlrad das erfolgreich zur Stromerzeugung eingesetzt wird. Dadurch können 15 Haushalte mit dem Mühlenstrom versorgt werden. In der Mennonitenstube wird die Geschichte der Mennoniten im Schmelzer Raum, zu denen auch die Begründer der Bettinger Mühle gehörten, lebendig. Abgerundet wird das Mühlenensemble mit einer kleinen Ausstellung landwirtschaftlicher Geräte und der Backstube, in der heute noch gelegentlich Brot gebacken wird.

Der Bäuerliche Lehr- und Schaugarten wird vom Verband der Gartenbauvereine Saarland / Rheinland-Pfalz e.V. bewirtschaftet und zeigt die Pflanzenvielfalt eines Bauerngartens. Fast das ganze Jahr über blüht und fruchtet es hier vor der Kulisse des Kulturzentrums Bettinger Mühle in der Hüttersdorfer Straße 29. Der Lehrgarten ist in das Gartennetzwerk „Gärten ohne Grenzen“ eingebunden.

Führungen mit Abstand

Die sonntäglichen Führungen beginnen jeweils um 10 Uhr. Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder 1 Euro. Gruppenführungen können jederzeit gebucht werden.red./vw

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