Der Liederkranz feierte Werzbacher Kerb

Kerb zum ersten Mal auf Gelände des Obst- und Gartenbauvereins

NIEDERWÜRZBACH Schon mit dem ersten Schlag klappte der Fassbier-Anstich, den der Schirmherr, der künftige Bürgermeister von Blieskastel, Bernd Hertzler, gekonnt ausführte, um damit offiziell die Werzbacher Kerb zu eröffnen. In der Nachbetrachtung zur Kerb unter der Platane war das auch symptomatisch für den Ortswechsel des Liederkranzes und seiner Kerb vom Haus der Musik auf das Gelände des Obst und Gartenbauvereins. Auch hier hat es beim ersten Mal direkt geklappt.

Hertzler betonte in seiner kurzen Ansprache, gerne nach Niederwürzbach gekommen zu sein, seien doch von hier die entscheidenden Stimmen für seine Wahl zum Bürgermeister gekommen und Freunde besuche er gern, um ihnen dafür zu danken.

Petra Linz am Tresen

Zur offiziellen Eröffnung hatte zuvor Margot Veiht, die erste Vorsitzende des Liederkranzes, die anwesenden Gäste, unter ihnen auch die Ortsvorsteherin Petra Linz, begrüßt, die es sich nicht nehmen ließ dem Liederkranz hinter dem Biertresen zu helfen.

Das Treiben unter der Platane hatte bereits am Morgen um 10 Uhr begonnen. Zuvor schon hatte Rudi Pauly sich mit den Vorbereitungen zu den Spießbraten beschäftigt, denn um die Mittagszeit setzte ein regelrechter Run auf Pfannkuchen Rostwüste und Spießbraten ein und schon kurz nach 13 Uhr waren Rudis Spieße leer.

Auch das Wetter meinte es gut mit den Liederkränzlern, nicht zu warm und nicht zu kalt, regelrechtes „Bierwetter“ und dazu die passende Musik der Gruppe „Scheldenborn“, leider schluckte die Geräusch-Kulisse so machen hintergründig kabarettistischen Text, der im Grunde das Wesen der Gruppe ausmacht.

Auch der Kerwe Montag ließ keine Wünsche offen, sowohl von Musik durch Rainer Kloses „Musikbox“ als auch vom Wetter, das noch einen drauf setzte. Die Wolken vom Sonntag waren wie weggeblasen und zur Kaffeezeit strömten die Besucher herbei.

Wechsel an die Dorflinde gelohnt

Wie meinte doch Margot Veith in ihrem abschließenden Resümee, der Wechsel an die „Dorflinde“ habe sich gelohnt, denn zu dem treuen Publikum vom Haus der Musik seien eine Menge neuer Besucher vom Rundgang um den Weiher zu einem Stück Kuchen mit Kaffee gekommen. red./st

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