Der letzte Wünsch...

HOMBURG Mein Freund Steven H. ist am 17. Juni 2020 im Alter von 46 Jahren im Uniklinikum Homburg/ Saar wegen Krebs gestorben und bis heute noch nicht beerdigt. Er wurde schon eingeäschert aber noch nicht beigesetzt. Die Betreuung seiner Schwester hat bereits einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Sozialbestattung beim Sozialamt gestellt, weil beide finanziell vom Amt abhängig sind, sein Wunsch den Steven vor seinem Tot mir gegenüber äußerste war das Er bei seiner Oma beerdigt werden möchte und ich dabei sein sollte. Er pflegte 3 Jahre seine Oma, hatte keine Eltern mehr und lebte 5 Jahre alleine. Nach meinen Kenntnissen befindet sich ein Haus mit Grundstück in seinem Besitz und seine Schwester nimmt das Erbe nicht an.

Ist das gerecht, wenn man 46 Jahre gelebt hat, dass dann sein letzter Wunsch nicht erfüllt wird und das der Antrag für eine Sozialbestattung so lange braucht bis er genehmigt wird, obwohl ein Vermögen (Haus) da ist?

 

Unser Leserreporter Kai Berger aus Nohfelden

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