Der 1. Preis geht nach Luxemburg

Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Gemeinschaftsschule Stadtmitte

NEUNKIRCHEN Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Neugestaltung der Gemeinschaftsschule Neunkirchen Stadtmitte ausgezeichnet. Neben fünf Preisträgern wurden drei Ankäufe getätigt.

„Mit diesem Architektenwettbewerb gingen wir neue Wege. Es geht zum einen darum für die Schüler einen pädagogisch optimalen Lernraum zu schaffen und zum anderen ein Konzept, das sich städtebaulich in die Innenstadt einfügt. Der Architektenwettbewerb ist eine große Chance für den Landkreis Neunkirchen als Schulträger. Daher bin sehr froh, dass der Kreistag den Wettbewerb unterstützt“, so Landrat Sören Meng.

19 Architektenbüros aus dem In- und Ausland hatten sich beworben. Bereits im Februar folgte eine Ortsbegehung mit dem Kolloquium. Über die eingegangenen Bewerbungen beriet ein Preisgericht, das aus Landrat Sören Meng, Vertretern des Kreistages, der Verwaltung sowie externen Fachleuten und Architekten bestand. Den Vorsitz hatte Prof. Andrea Wandel inne. „Das Preisgericht erhielt durch die diversen Vorschläge eine große Bandbreite ganz unterschiedlicher Arbeiten präsentiert, die neue Erkenntnisse erbrachten und für die Orientierung sehr zielreich waren. Den Entscheidungen sind alle gefolgt, es gab großen Konsens, die Ergebnisse sind gut“, erläutert Wandel die Juryarbeit.

Gewonnen hat ein Architekturbüro aus Luxemburg, das die städteräumliche Situation als Herausforderung sah: „Bei der Einreichung der Pläne war die kompakte Stadtraumsituation spannend. Auch das hohe Raumprogramm war auf dieser Fläche nicht einfach zu vereinen.“, so der Preisträger Philipp Reinhard.

Den Ablauf des Wettbewerbsverfahren lobten auch die beiden Zweitplatzierten: „Wir haben uns den Ort angeschaut, waren hier, haben uns inspirieren lassen“, so Ben Michel von PVMA aus Aachen. Er und sein Kollege waren für die Preisverleihung aus Aachen angereist. „Solche Wettbewerbe sind für junge Büros wichtig. Für uns ist es immer schwer in Verfahren einbezogen zu werden, da die Referenzen fehlen. Die Möglichkeit haben wir dankend angenommen“, so Justus Poth der Agentur Troi.

Nun geht das Verfahren weiter. Im Raum steht eine Investition von knapp 20 Millionen Euro - geplante Fertigstellung soll 2025 sein.

Da aufgrund der Hygienemaßnahmen keine öffentliche Preisverleihung möglich war, entschloss sich der Landrat einen Dokumentationsfilm zu realisieren. Neben diesem Film ist auch die aufwendig gestaltete Broschüre unter www.landkreis-neunkirchen.de abrufbar.red./eck

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