...denn wir können auch anders

Digitaler Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend Pfalz

Kaiserslautern. Vor kurzem beging die Evangelische Jugend Pfalz ihren Neujahrsempfang – nur eben nicht, wie gewohnt im Martin-Butzer-Haus, sondern über ein Videomeeting. Ehrenamtliche, Hauptberufliche und Freunde des Jugendverbands trafen sich vor ihren Bildschirmen und bekamen einiges, gut vorbereitet, geboten: Ein eingespielter Film des vorher im Martin-Butzer-Haus gedrehten Gottesdienstes eröffnete das Treffen, gefolgt von verschiedenen Präsentationen der Arbeit des letzten Jahres vom Sprecherkreis, dem Landesjugendpfarramt und den Freien Jugendverbänden. Der kurzweilige Gottesdienst fand an verschiedenen Orten und Räumen im und rund ums Butzer-Haus statt (auch auf der obligatorischen „Schnecke“) und thematisierte die Jahreslosung 2021 „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist“ (Lk 6,36). Dabei hatten die Teilnehmer über ein padlet die Möglichkeit, ihre Vorstellungen von Barmherzigkeit einzubringen. Auch vorm Bildschirm kann man miteinander anstoßen und so hatten alle ein Getränk ihrer Wahl zum Zuprosten bereit, als Oberkirchenrätin Marianne Wagner ihr Grußwort sprach und der Evangelischen Jugend Pfalz Mut machte, auch im kommenden Jahr offen und flexibel zu sein, wenn etwas anders kommt, als geplant.

Initiative „Nach Corona zusammen leben“

Ein weiteres Grußwort kam von Andreas Rubel, BDKJ-Diözesanpräses. Durch das Meeting führten die Vorsitzenden der Evangelischen Landesjugendvertretung: Landesjugendpfarrer Florian Geith, Anna-Lea Friedewald und Julian Beisel. Sie riefen alle dazu auf, die Initiative der ELJV „Nach Corona zusammen leben“ aufzugreifen und möglichst viele Rückmeldungen zu geben. Als „Bonbon“ der Veranstaltung wurde das jüngst im Butzer-Haus installierte Kunstwerk zum Memorandum der Künstlerin Judith Röther zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.

Erläutert von der Beauftragten für Kunst und Kirche, Birgit Weindl, sahen die Meeting-Gäste als Premiere die Glasboxen mit den Papierrollen des Memorandums, das für die Evangelische Jugend in 25 Jahren hinterlassen ist.

Mit einem „Fun Facts“-Spiel rund um kuriose Abenteuer und Eigenschaften des Vorstands der Evangelischen Jugend Pfalz klang der Abend nach 150 spannenden und unterhaltsamen Minuten aus. red./jj

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