„Denk mal an die Freundschaft“

LAG Warndt-Saargau übergibt Bewilligungsbescheid für das Schülerprojekt der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule

Ludweiler. Im Beisein von Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt und der Schulleiterin Rita Müller hat die Regionalmanagerin der LAG Warndt-Saargau, Anke Klein-Brauer, dem Schülerteam der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 3575,92 Euro überreicht. Mit den Mitteln wird die neue „Akustische Informationssäule“ im Rahmen des Schülerprojekts „Denk mal an die Freundschaft“ in Ludweiler gefördert.

Die Idee zur Neugestaltung des denkwürdigen Ortes, dem Warndt-Ehrenmal auf dem Schweizerberg in Ludweiler, nahe des Naturfreundehauses und der Bergehalde, ist im Rahmen des Wettbewerbs „Förderturm der Ideen“ entstanden. Die Projektidee wurde von der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule im Warndt entwickelt und durch die RAG-Stiftung prämiert.

Der geschichtsträchtige Platz auf dem Schweizerberg soll aus Sicht des Schülerteams der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule im Warndt zum Ort der Begegnung und der deutsch-französischen Freundschaft werden, der sowohl den Bedürfnissen der älteren als auch der jüngeren Generation gerecht wird.

An der Informations-Stele ist historisches Bildmaterial zum früheren Aussehen des Warndt-Ehrenmals angebracht, auch werden Informationen zur Arbeitsgruppe „Die Denk-Maler“ dargeboten. Ein QR-Code leitet zu einem eigenen Bereich der Schulhomepage weiter, in welchem fortlaufend auch aktuelle Informationen rund um den Projektfortschritt und das Arbeitsteam zu finden sind.

Um die akustischen Informationen abrufen zu können, muss man in Aktion treten und die radförmige Kurbel betätigen. Zu hören ist eine neu arrangierte und vertonte Europa-Hymne, welche unter anderem Geräusche der umgebenden Natur nachahmt, unterlegt mit von den Schülern eingesprochenen historischen Informationen in deutscher, französischer und englischer Sprache. Darüber hinaus sind auch selbst eingesprochene Berichte von Zeitzeugen enthalten.

Die Kosten für dieses spannende Projekt trägt der Bund zu 54 Prozent, das Saarland zu 36 Prozent und die LAG Warndt-Saargau zu zehn Prozent. „Es ist etwas Besonderes, wenn sich junge Menschen so intensiv mit der Geschichte ihrer Heimat auseinandersetzen und dazu beitragen, einem historischen Ort wieder zu neuem Glanz zu verhelfen“, ist die Oberbürgermeisterin von dem Projekt begeistert.

Noch ist die Informationssäule in den Räumlichkeiten der Schule installiert, im Laufe des Jahres soll sie jedoch – je nach Fortschritt der Baumaßnahmen im Rahmen des Leader-Projektes „Aufwertung des zerstörten Warndt-Ehrenmals“ – auf dem Schweizerberg aufgestellt werden.red./dos

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